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Auf »Migration Trail« und über die Gummiinsel

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Gießen (red). Alle Interessierten sind eingeladen, die Veranstaltungen am morgigen Samstag zum »Tag der Städtebauförderung« in Gießen zu besuchen.

Im Flussstraßenviertel begrüßen Stadträtin Astrid Eibelshäuser, das Quartiersmanagement sowie der Verein transit-giessen am Vormittag die Besucher zu einer Stadtteilführung auf dem »Migration Trail«. Ali Shaker und Eva Seyfaldin nehmen die Teilnehmer mit auf Spurensuche zur Migrationsgeschichte in einem besonderen Stadtteil und lassen sie eintauchen in die vielfältige Lebensrealität des Quartiers. Treffpunkt ist am Nordstadtzentrum, Reichenberger Straße 9, Gießen um 10 Uhr.

Am Nachmittag geht es in die nördliche Weststadt: Hier begrüßen um 14 Uhr Stadträtin Eibelshäuser, die Wohnbau Gießen GmbH und das Quartiersmanagement die Besucher im Wilhelm-Liebknecht-Haus, Leimenkauter Weg 16, zu einem Vortrag des Kultur- und Sozialanthropologen Mário Jorge Alves zu einer kulturellen Besonderheit, die auch die Gummiinsel geprägt hat: Unter dem Titel »Was pucke die do in Geisse? - eine kleine Kulturgeschichte einer großen Sondersprache« beleuchtet er die manische Sprache.

Ergänzt wird der Vortrag durch eine kleine Ausstellung mit historischen Dokumenten und anschaulichen Fotos, die die Entwicklung der Rotklinkersiedlung darstellen. Damit greift die Veranstaltung die Geschichte und sozialkulturelle Bedeutung auf, welche auch Gegenstand der aktuellen Förderung im Rahmen der »Nationalen Projekte des Städtebaus« sind.

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