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Ausstellung: Alltag und Kampf in Kiew

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Gießen (red). Die Ukrainische Gemeinde Gießen organisiert zusammen mit dem städtischen Ausländerbeirat die Fotoausstellung »Kyjiw - das unzerbrechliche Herz Europas« im Atrium des Gießener Rathauses, die am heutigen Freitag eröffnet wird.

Am 24. Februar 2022 war Kiew eine der ersten ukrainischen Städte, die von den russischen Invasoren angegriffen wurde. Mehr als einen Monat lang wurde um die Hauptstadt gekämpft, doch dank der Tapferkeit der Verteidiger*innen, sowohl Soldat*innen als auch der Zivilbevölkerung, konnten die Angreifer aus der Region Kyjiw zurückgedrängt werden.

Die Bilder der ukrainischen Fotograf*innen, die in der Ausstellung zu sehen sind, zeigen den Alltag der Einwohner*innen sowie den Zustand der ukrainischen Hauptstadt und der Umgebung in den ersten Monaten des schrecklichen Krieges. Sie fokussieren dabei besonders das Menschliche, die Hoffnung und den Willen zur Rückkehr zur Normalität und bringen die aufopfernden Anstrengungen der Ukrainer*innen, den Kampf zu gewinnen, zum Ausdruck.

Die Ausstellung zeigt, dass Krieg nicht nur Explosionen, Zerstörung und Flucht bedeutet, sondern auch eine totale Veränderung des Lebens für jeden, egal wie weit man von der Front entfernt ist.

Die Ausstellung wird heute um 18 Uhr eröffnet und ist bis zum 10. Dezember im Rathaus montags bis freitags von 7.30 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 13 Uhr zu sehen.

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