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Awo fordert Entlastung auch für Ältere

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Gießen (red). Heizen und Tanken wird teurer, Strom auch. Erwerbstätige sollen aufgrund der steigenden Energiekosten eine Pauschale in Höhe von 300 Euro erhalten. Ältere sind davon vorerst ausgenommen. Das muss sich ändern, schreibt die Awo Gießen in einer Pressemitteilung. »Die Entscheidung, Menschen im Renten- oder Pensionsbezug nicht zu berücksichtigen, kann so nicht akzeptiert werden«, kommentiert der Vorstandsvorsitzende der Awo Gießen Stadt, Dieter Geißler, die Entscheidung der Bundesregierung.

Mit dieser Bewertung und der Forderung nach Nachbesserung ist die Awo Gießen nicht allein. Zahlreiche Sozialverbände, Seniorenverbände von Gewerkschaften und Wirtschaftsinstitute teilen diese Einschätzung.

»Von den deutlich erhöhten Preisen für Heizung und Strom sind die Rentnerinnen und Rentner besonders betroffen, denn sie verbringen im Vergleich zu Berufstätigen mehr Zeit zu Hause«, so Geißler. »Ein Verweis auf die Rentenerhöhung zum 1. Juli ist nicht angebracht und auch inhaltlich nicht korrekt«, ergänzt Geschäftsführer Jens Dapper. »Rentenerhöhungen sind gesetzlich festgelegt und orientieren sich an Tarifabschlüssen. Außerdem gab es im vergangenen Jahr keine Rentenerhöhung.«

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