1. Startseite
  2. Stadt Gießen

Bald fünf Trinkbrunnen in der Stadt

Erstellt:

Von: Rüdiger Schäfer

giloka_1810_trinkbrunnen_4c
Erfrischung nicht nur für heiße Tage: Am Berliner Platz und vor dem Hallenbad in der Ringallee wird zurzeit an neuen Anlagen für Trinkwasser gearbeitet. Foto: Schäfer © Schäfer

An drei neuen Standorten in Gießen sollen Trinkbrunnen installiert werden: vor dem Rathaus, am Hallenbad in der Ringallee und am Marktplatz.

Gießen (rsa). Es wirkt ein wenig aus der Jahreszeit gefallen, dass gerade jetzt im Oktober an zwei Stellen in der Stadt Trinkbrunnen entstehen. Momentan wird am Rande des Rathausplatzes in der Nähe der Bushaltestelle Berliner Platz sowie vor dem Treppenaufgang zum Haupteingang des Hallenbades in der Ringallee an zwei Anlagen für Trinkwasser gearbeitet. In Kürze sollen der Rohrbau und die Oberflächenwiederherstellung erfolgen.

Ein weiterer Trinkbrunnen wird vor dem Standort der Stadtwerke Gießen (SWG) am Marktplatz installiert. Dafür steht nach Auskunft des SWG-Unternehmenssprechers Ulli Boos die finale Abstimmung mit dem Tiefbauamt noch aus. »Die Umsetzung der Maßnahme erwarten wir aber zeitnah«, informiert Boos auf Anfrage des Anzeigers. Seit 1988 gibt es bereits zwei dieser Brunnen, einen in der Plockstraße, einen am Lindenplatz. Um die Folgen der hohen Temperaturen auf die Menschen ein wenig lindern zu können, hatten die Stadt und die SWG diese Maßnahme als eine von mehreren ins Auge gefasst. So können sich fortan Passanten jederzeit und kostenlos mit Trinkwasser versorgen.

Fördermittel

Der Ausbau des Trinkbrunnennetzes im Stadtgebiet wird von der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen gefördert, die mit rund 39 600 Euro etwa 90 Prozent der erwarteten Kosten von 44 000 Euro übernimmt. Aktuell gehe man davon aus, dass die geplanten Kosten für die Gesamtmaßnahme »annähernd eingehalten werden«, so der SWG-Sprecher.

Dass die Trinkbrunnen ausgerechnet zur kalten Jahreszeit fertiggestellt werden, habe an dem Zuwendungsbescheid über die Förderung von kommunalen Klimaschutz- und Klimaanpassungsprojekten sowie von Informationsinitiativen gelegen, der erst Ende Juni eingegangen sei. Seit diesem Zeitpunkt, ergänzt Ulli Boos, seien die SWG damit beschäftigt, das Vorhaben zu realisieren. Dazu gehörten neben der Bestellung der Brunnen auch die Anzeige beim Gesundheitsamt, das die Hygienevorgaben festlegt.

Auch interessant