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Barden, Braunbier und ein Böttcher

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Die PapperlaBarden verbinden das klassische Bardentum mit viel Witz. © PapperlaBarden

Zwei Jahre mussten die Fans auf den Mittelaltermarkt in Gießen Corona-bedingt verzichten, nun sol er am Wochenende 9. und 10. April wieder im und rund ums Kloster Schiffenberg stattfinden .

Gießen (red). Zwei Jahre mussten die Fans auf den beliebten Schiffenberger Mittelaltermarkt Corona-bedingt verzichten, nun soll die Veranstaltung am Wochenende 9. und 10. April wieder im und rund ums Kloster Schiffenberg stattfinden.

Wie gewohnt bietet der Gießener Markt einen gelungenen Mix aus Familien- und Kinderprogramm sowie Shows und Mitmachaktionen für Groß und Klein. Das Gelände wird dieses Jahr etwas großzügiger und luftiger gestaltet, um der noch anhaltenden ndemie gerecht zu werden.

Auf dem Marktgelände können die Besucher an rund 60 Ständen aus einem breiten Spektrum auswählen. Angeboten werden wir immer aus- schließlich typisch mittelalterliche Handelswaren. Helme, Hörner, Räucherwaren oder Schmuck gehören genauso zum Angebot wie Gewandungen, Lederwaren, Trockenfrüchte sowie Felle, Met und hausgemachte Liköre.

Hunger kann man stillen mit Leckereien wie Apfelküchlein, Baumstriezel, Langos, Knoblauchbrote oder Hanffladen laden zum Probieren ein. Die Apfeltaverne sowie die Midgard Schänke sorgen dafür, dass auch niemand durstig bleibt: Kirschbier, Braunbier, Whisky und Met kann man sich munden lassen. Rund 15 Lagergruppen schlagen ihre mittelalterlichen Zelte auf und entführen die Besucher ins Le ben anno dazumal. Einblicke ins Leben in früheren Zeiten geben auch einige Handwerksstände, die ihr Gewerk live vorführen. So kann man zus hen, an einem Spinnrad aus Fasern Fäden gesponnen werden oder einem Böttcher dabei zuschauen, wenn er Holzgefäße wie Fässer baut.

Auch der Lirenmacher ist wieder dabei Ein Lirenmacher ist ein mittelalterlicher Drechsler. Auch der Besuch beim Geometer lohnt sich: Der Geometer stellt eine der bekanntesten mittelalterlichen Erdkarten vor, die so genannte »Karte von Ebstorf«. Anhand dieser wird über die Form der Erde, ob Scheibe oder Kugel, spekuliert und hinterfragt die mit Vorurteilen behafteten Sichtweisen. Dazu werden auch Karten des Spätmittelalters herangezogen, die ein völlig neues Weltbild vertreten. Auch die Position der Erde im Gesamtgefüge des Universums wird anhand von Kartenmaterial und originalgetreuen Modellen veranschaulicht. Der Geometer gibt so einen Einblick in das damalige Weltbild. Besonderen Wert legen die Veranstalter wie auch in der Vergangenheit auf die Familienfreundlichkeit. Wie immer steht ein Kinderkarussell bereit, die Troll und Märchenschmiede sowie Geschichten erzähler Daniel Tandaniel Rohling entführen in fantastische Welten Spiele wie das beliebte Mäuseroulette, Drachen schießen oder Eierknacken sorgen für Kurzweil.

Im musikalischen Bereich dürfen sich die Gäste auf die beim Schiffenberger Markt schon altbekannten Musikusse freuen: Mit dabei sind das Spielmann Duo Absolom und die PapperlaBarden. Die PapperlaBarden verbinden das klassische Bardentum mit viel Witz und Charme und bringen das Publikum mit Texten über hart arbeitende Barbaren, die Hintern der Hobbits oder Lobpreisungen des Schankwirts die Mittelaltermärkte im ganzen Land in Stimmung.

Höhepunkt ist die große Feuershow am Samstagabend.

Öffnungszeiten: Der Markt ist am Samstag, 9. April, von 11 bis 22 Uhr geöffnet, am Sonntag, 10. April, von 11 bis 19 Uhr.

Eintritt: Erwachsene zahlen 10 Euro, für Kinder bis zehn Jahre ist der Eintritt frei. Kinder von 11 bis 17 Jahren zahlen 5 Euro. Es ist auch möglich, eine Familienkarte für bis zu zwei Erwachsene und bis zu drei Kinder bis 17 Jahre für 25 Euro zu lösen.

Ermäßigung gibt es für »Gewandete». Diese zahlen acht Euro.

Shuttlebus: Samstag (11 bis 21.30 Uhr) und Sonntag (11 bis 18.30 Uhr) bringt ein kostenfreier Shuttlebus ab der Rathenaustraße die Besucher auf den Schiffenberg. Am Schiffenberg stehen 250 Parkplätze zur Verfügung, die Parkgebühr kostet drei Euro.

Internet: www.schiffenberg-markt.de

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