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Begegnungen mit Kulturen

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Die Jugendlichen brechen bald in ferne Länder auf. © Wißner

Gießen (twi). Große Freude bei der heimischen Komitee-Vorsitzenden und Regionalbetreuerin der Internationalen Austauschorganisation AFS, Uta Neumann (Linden), die zu zwei Vorbereitungsseminaren im Gemeindehaus Cleeberg 16 Jugendliche begrüßen konnte, die nach den Sommerferien in ferne Länder aufbrechen.

Corona hatte in den vergangenen beiden Jahren die seit über 60 Jahren bestehenden internationalen Jugendbegegnungen fast zum Erliegen gebracht. Zuvor waren bis 2019 mit der gemeinnützigen Jugendaustauschorganisation AFS - Interkulturelle Begegnungen jährlich mehr als 700 Schülerinnen und Schüler aus rund 50 Ländern nach Deutschland gekommen.

»Gasteltern verzweifelt gesucht«, lautet einmal mehr der Aufruf von Neumann. Ein einführender Sprachkurs wird ebenfalls geboten und zudem steht Uta Neumann den Gastfamilien mit Rat und Tat zur Seite. »Jede Familie kann Gastfamilie werden, auch Alleinerziehende oder kinderlose Paare. Voraussetzung sind Aufgeschlossenheit und das Interesse an einem jungen Menschen aus einer anderen Kultur. Ideal ist es für Eltern, deren Kind vielleicht im kommenden Jahr oder auch später einen Auslandsaufenthalt plant«, betont Neumann. Denn auch bereits für 2023 werden Schüler gesucht, die für ein Jahr ins Ausland gehen möchten. »Ich bin froh, dass damit das Austauschprogramm wieder seinen gewohnten Gang nimmt und junge Menschen so fremde Länder und Kulturen kennenlernen können.«

Für Schüler, die im nächsten Jahr gerne ins Ausland gehen möchten, ist im Oktober Bewerbungsschluss. In beiden Fällen können sich Interessenten mit Uta Neumann unter 06403/7766858 in Verbindung setzen. Von den Seminarteilnehmern starten etwa nach den Sommerferien die Gießenerinnen Helen Hiestermann nach Chile, Ann Catarina Kersting nach Lettland, Finja Klein nach Irland, Lilly Richter nach Chile und Anna Stahlberg nach Kanada. Andere Ziele sind Großbritannien, USA, Frankreich, Finnland, Costa Rica, Irland und Spanien.

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