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Bei Allgemeinem Hochschulsport gilt künftig 2G+

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Das Masketragen bleibt auch an der JLU Pflicht. © Mosel

Die Gießener Universität informiert Studierende und Mitarbeitende über das weitere Vorgehen in der Pandemie. Für den Sommer plant man aktuell ein »normales Präsenzsemester«.

Gießen (fod/red). Angesichts der immer weiter zunehmenden Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus hat sich der Krisenstab der Justus-Liebig-Universität (JLU) in dieser Woche ausführlich mit der Organisation der noch verbleibenden Vorlesungen und Prüfungen im Wintersemester beschäftigt. Wie der regelmäßig allen Studierenden und Mitarbeitenden zugehenden Rundmail zu entnehmen ist, hat das Präsidium den Eindruck, dass sich »das Präsenzsemester mit Einschränkungen« bislang bewährt habe. Dies wird auch in den elf Fachbereichen so gesehen. Die dortigen Dekanate möchten demnach an der aktuellen Form der Lehrorganisation bis zum Ende der Vorlesungszeit in rund fünf Wochen festhalten.

Im Krisenstab geht man davon aus, dass bei weiterer strikter Beachtung der Abstands- und Hygieneregeln in Verbindung mit Maskenpflicht und 3G-Zugangsregeln für Lehrveranstaltungen »ein größtmöglicher Infektionsschutz gegeben ist, während gleichzeitig der Anteil der Präsenzlehre im Interesse der Studierenden im bisherigen Umfang fortgesetzt werden kann«.

Darüber hinaus gibt der Krisenstab einen ersten Ausblick auf die Lehrorganisation im Sommersemester: »Wir behalten das Infektionsgeschehen weiterhin aufmerksam im Auge und gehen zugleich nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre davon aus, dass es im Frühjahr abflauen wird. Vor diesem Hintergrund planen wir das Sommersemester aktuell als normales Präsenzsemester mit belebten Campusbereichen«, heißt es.

Bei Prüfungen gilt die sogenannte Nichtantrittsregelung nun bis zum Ende des laufenden Wintersemesters. Damit bestehe auch weiterhin die Möglichkeit, dass sich Studierende bei Präsenzprüfungen im Verantwortungsbereich der JLU abmelden, um einen späteren Prüfungstermin zu nutzen. Den Studierenden entstehen daraus keine weiteren Nachteile, wird betont.

Bei Auffälligkeiten

Im Zusammenhang mit den 3G-Kontrollen weist die Universität darauf hin, dass Unregelmäßigkeiten, die bei der Prüfung der Impf- oder Testnachweise auffallen, »ausnahmslos an das Präsidium gemeldet werden müssen. Dort wird in Absprache mit der Rechtsabteilung über das weitere Vorgehen entschieden«.

Für die Veranstaltungen beim Allgemeinen Hochschulsport (ahs) gilt für die Präsenzkurse ab Montag, 17. Januar, die 2G+-Regelung. Demnach benötigen die Teilnehmenden nun einen Impf- oder Genesenen-Nachweis in Kombination mit einem tagesaktuellen negativen Antigen-Schnell- oder PCR-Test. Der jeweilige Test muss über eine offizielle Teststelle nachgewiesen werden und darf nicht älter als 24 Stunden sein (48 Stunden bei einem PCR-Test).

Testzertifikate können generell per ausgestellter Bescheinigung oder bevorzugt digital vorgezeigt werden. Für Personen mit einer Booster-Impfung entfällt die Testpflicht, heißt es. Antworten auf Fragen zu diesen und weiteren Themen bieten weiterhin die kontinuierlich aktualisierten FAQ auf der JLU-Homepage: www.uni-giessen.de/coronavirus/faq. Rückfragen sind möglich unter den Mailadressen corona@uni-giessen.de und corona-lehre@uni-giessen.de.

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