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Seit Jahren ist die Quote von Beschäftigen mit Behinderung im Rathaus konstant

Beschäftigte mit Behinderung in der Verwaltung

Gießen (olz). Wie viele Menschen mit Behinderung waren zwischen 2016 und 2021 in der Stadtverwaltung beschäftigt? Das hat Dr. Klaus Dieter Greilich von der FDP-Fraktion den Magistrat gefragt. In seiner Antwort verdeutlicht Oberbürgermeister Frank-Tilo Becher (SPD), dass die Zahl dieser Beschäftigten im Wesentlichen konstant geblieben ist.

Quote bleibt relativ konstant

»Im Jahr 2016 gab es 1076 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, davon 164 mit Behinderung, davon wiederum 94 Schwerbehinderte mit einem Grad von 50 Prozent. Das bedeutet insgesamt 15,24 Prozent als Quote«, führt der OB aus. Dieser Wert unterlag im Laufe der sechs Jahre nur mäßigen Schwankungen. 2017 habe sie bei 14,71 Prozent, 2018 bei 15,05 Prozent, 2019 ebenfalls bei 15,05 Prozent und 2020 bei 15,75 Prozent gelegen. Der Anteil Schwerbehinderter mit einer Behinderung von über 50 Prozent habe in dem Zeitraum zwischen 2017 und 2019 immer bei rund zehn Prozent gelegen. »2021 waren es 1218 Beschäftigte, davon 188 mit Behinderung, Das entspricht 15,44 Prozent und 11,17 Prozent mit Schwerbehinderung«, so der Oberbürgermeister. Den beschäftigten Menschen mit Behinderung stünden alle Fachfortbildungen des jeweiligen Amts und auch die Maßnahmen zur Personalentwicklung zur Verfügung, erklärt der Sozialdemokrat. Spezielle Qualifizierungsmaßnahmen könnten auf Wunsch der Mitarbeiter durchgeführt werden.

Arbeitslosigkeit während Corona

Als Hintergrund seiner Anfrage nennt Greilich das aktuelle »Inklusionsbarometer Arbeit« der Aktion Mensch. Es zeige im Vergleich zur Zeit »vor der Corona-Pandemie, dass die Zahl der arbeitslosen Menschen mit Behinderung auf rund 174 000 und damit um rund acht Prozent gestiegen ist«, führt der Stadtverordnete der FDP aus.

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