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Besonderer Treffpunkt im Flussstraßenviertel: Quartiersmanagerin Frauke Kühn, die Stadträtinnen Astrid Eibelshäuser und Gerda Weigel-Greilich sowie Sylvia Holzmann vom städtischen Gartenamt auf dem Spielplatz Ederstraße.

Flussstraßenviertel

»Besonderes Ergebnis«

An der neuen Ausgestaltung des Spielplatzes in der Ederstraße waren auch Kinder und Jugendliche aus dem Quartier eingebunden. Jetzt wurde das neue Spiel- und Klettergerät eingeweiht.

Gießen. »Immer, wenn Frau Holzmann aktiv wird auf den Spielplätzen oder Schulhöfen dieser Stadt, dann gibt es immer besondere Ergebnisse«, freute sich Stadträtin Astrid Eibelshäuser über die auf dem Spielplatz Ederstraße fertiggestellte neue Gerätekombination.

Das Balancier- und Kletterensemble wurde unter Mitwirkung der Kinder in der Nordstadt für diesen wichtigen Treffpunkt ausgesucht. Damit konnte der in die Jahre gekommene Kletterturm ersetzt werden Die seit September vollzogene Maßnahme hat rund 40 000 Euro gekostet und wird über das Förderprogramm »Sozialer Zusammenhalt« vom Land Hessen bezuschusst.

Besonderer Platz für Begegnung

Wie Eibelshäuser ausführte, befinde sich das gesamte Gelände mit dem angrenzenden Bolzplatz in einem Bereich der sozialen Stadterneuerung, wo nach dem Bolzplatz in der ersten Phase in der nun aktuellen Programmphase der Spielplatz im Blick stehe.

Auch vor dem Hintergrund der abgebrochenen Gebäude in der Weserstraße und der hier vorgesehenen Neubebauung komme diesem Ort eine ganz besondere Bedeutung zu. Im Rahmen der sozialen Stadterneuerung seien weitere Veränderungen der Örtlichkeit, auch mit der angrenzenden Kita Ederstraße, geplant. Gerade der neu gestaltete Spielplatz habe für die Kinder im Umfeld eine hohe Bedeutung.

Weigel-Greilich verwies auf die verstärkte Nutzung durch Eltern mit ihren Kindern in Corona-Zeiten. Kühn betonte die Auswahl der aus natürlich gewachsenem Robinenholz gefertigten und zusätzlich farblich mit Naturöllasuren in Grün- und Orangetönen gestalteten Spielgerätekombination.

Aufgrund der durch Corona erschwerten Beteiligungsmöglichkeiten vor Ort, wurde über das Quartiersmanagement ein schriftlicher Beteiligungsaufruf mit Bildern von vier verschiedenen Vorschlägen mit unterschiedlichen Spielfunktionen und Schwerpunkten an die Kinder- und Jugendeinrichtungen des Flussstraßenviertels und auch im Holzwurm verteilt.

Sylvia Holzmann vom städtischen Gartenamt hatte die vier Vorschläge im Vorfeld erarbeitet und zusammengestellt. Per Rückmeldung der einzelnen Institutionen landete das nun realisierte und für die Altersgruppe der drei- bis zehnjährigen Kinder ausgewählte Spielgerät auf dem ersten Platz. Die speziell auf die Nutzerwünsche abgestimmte, individuell gestaltete Spiellandschaft bietet zahlreiche Elemente wie etwa ein Spielhaus mit Rutsche, eine Kletterwand, einen Balanciertampen, ein Wackelstamm, ein Steigstamm, ein Zweierreck sowie auch ein Aufenthalts- und Kletternetz. Durch seine natürliche Gestaltung fügt sich dieses in das Spielgelände mit dem alten Baumbestand ein.

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