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Bestens auf Berufsleben vorbereitet

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Adine Knippel sowie Jonas Groß (links) und Moritz Winterkorn haben ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und verstärken die Stadtwerke Gießen zunächst für ein weiteres Jahr als Fachkräfte. © SWG

Vier junge Menschen haben ihre Ausbildung bei den Stadtwerken Gießen erfolgreich abgeschlossen und erhielten ihre Zeugnisse. Drei bleiben dem Versorger als Fachkräfte erhalten.

Gießen (red). Die für die Zukunft so wichtigen Fachkräfte selbst ausbilden - diese Strategie geht bei den Stadtwerke Gießen (SWG) schon seit vielen Jahren auf. Auch in diesem Jahr können die SWG wieder schöne Erfolge auf dem Sektor vorweisen: Matthias Funk, Technischer Vorstand der SWG, überreichte einer Industriekauffrau, zwei Elektronikern für Betriebstechnik und einem Kfz-Mechatroniker die Abschlusszeugnisse in einer kleinen Feierstunde.

»Dass die SWG wieder vier junge Menschen optimal auf die anstehenden Aufgaben im Berufsleben vorbereiten konnten, freut mich außerordentlich«, erklärt Funk bei der Übergabe und ergänzt: »Die Erfahrung hat uns gelehrt, dass wir unseren Auszubildenden alles Nötige für eine erfolgreiche Karriere mitgeben. Deshalb bin ich sicher, dass auch diese vier ihren Weg gehen.«

Drei der vier jungen Fachkräfte bleiben den SWG zunächst treu. Industriekauffrau Adine Knippel verstärkt die Abteilung Kunden-Services. Jonas Groß übernimmt als Elektroniker für Betriebstechnik künftige Aufgaben in der Abteilung Metering-Services. In diesem früher Zählerwesen genannten Bereich schreitet die Digitalisierung derzeit extrem schnell voran. Sein Wegbegleiter in den vergangenen dreieinhalb Jahren, Moritz Winterkorn, leistet ab sofort ebenfalls einen Beitrag zur Digitalisierung. Er gehört dem Team Systemführung & Sekundärtechnik an - ein Bereich, in dem zudem die hochmoderne Verbundnetzleitstelle der SWG angesiedelt ist.

»Die Digitalisierung stellt uns auch in der Ausbildung vor echte Herausforderungen. Denn praktisch in allen Berufen verändern sich die Anforderungen. Da heißt es immer: Schritt halten«, bringt es Matthias Funk auf den Punkt.

Lediglich Jan-Henrik Sandweg verlässt seinen Ausbildungsbetrieb. Der junge Kfz-Mechatroniker Fachrichtung Nutzfahrzeuge hat eine Stelle in einem anderen Unternehmen angetreten. »Wir wünschen ihm alles Gute, und ich bin sicher, dass er seinen beruflichen Aufgaben mehr als gewachsen sein wird«, führte Funk weiter aus.

Die drei jungen Fachkräfte, die sich weiter bei den SWG einbringen, erhielten - wie es im Unternehmen Usus ist - zunächst Verträge für ein Jahr. Doch die Chancen stehen gut, dass alle drei schon im kommenden Jahr in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis wechseln können. Denn üblicherweise übernehmen die SWG ihren eigenen Nachwuchs dauerhaft. »Vor allem im gewerblichen Bereich brauchen wir regelmäßig gut ausgebildetes Personal. Aber auch im kaufmännischen Sektor ergibt es für uns Sinn, eigenen Nachwuchs heranzuziehen und später in die Mannschaft zu integrieren«, ergänzt Funk.

Der Grund dafür liegt auf der Hand: Wer bei den SWG gelernt hat, kennt das Unternehmen, weiß, wie alles abläuft, und verfügt nicht selten schon über Erfahrung mit den kommenden Aufgaben. Vakante Stellen mit eigenen Auszubildende zu besetzen, ist bei den SWG also die bevorzugte Lösung.

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