BfL weisen Borkes Kritik vehement zurück

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GIESSEN-LÜTZELLINDEN - (olz). Die November-Sitzung des Ortsbeirats hat ein Nachspiel. In einer Mitteilung weist Elke Koch-Michel von den "Bürgern für Lützellinden (BfL)" die Kritik des stellvertretenden Ortsvorstehers Michael Borke (SPD) vehement zurück. Er hatte in der letzten Sitzung moniert, dass vier BfL-Ortsbeiräte unter "fadenscheinigen Begründungen" ferngeblieben seien.

Kein Verständnis habe er dafür, dass Fraktionsmitglieder der BfL meinten, überhaupt nicht mehr im Ortsbeirat erscheinen zu müssen. Zudem forderte Borke sie auf, nicht mehr bei der Wahl anzutreten oder das Mandat zurückzugeben, wenn sie keine Lust mehr auf die Arbeit in Lützellinden hätten.

Sie empfinde Borkes Behauptungen als undemokratisch und "schlichte Unwahrheit", kontert Koch-Michel. Der Sozialdemokrat verschweige Tatsachen, nur mit dem Ziel, Stimmung gegen die BfL zu machen. Tatsache sei, dass die "Bürger für Lützellinden" rund eine Woche vor der Sitzung wegen steigender Covid-19-Zahlen um eine Verlegung in den größeren Raum der Evangelischen Kirchengemeinde gebeten hätten. Ortsvorsteher Markus Sames (CDU) habe den Raum jedoch erst einen Tag vor der Sitzung angefragt. Er habe dann nicht mehr zur Verfügung gestanden. Nachdem alle Bedenken um Verlegung und Verschiebung der Sitzung nicht gehört worden seien, habe man dem Ortsvorsteher mitgeteilt, dass man diesmal nicht teilnehmen werde. "Von einer bewussten Nichtteilnahme kann also nicht geredet werden", resümiert Koch-Michel.

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