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Bombendrohung am Landgericht

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Polizeibeamte sorgen vor dem Gerichtsgebäude für Ordnung. © Rüdiger Schäfer

Gießen (fod). Wegen einer anonymen Bombendrohung wurde am späten Dienstagvormittag das Landgericht Gießen von der Polizei komplett geräumt. Zusätzlich sperrte man die umliegenden Straßen etwa eine Stunde lang für Verkehr und Fußgänger, die Ostanlage von John-F.-Kennedy-Platz bis zum Platz der Deutschen Einheit sowie Gutfleischstraße und Teile der Landgrafenstraße.

Darüber hinaus wurden Mitarbeiter des Amtsgerichts aufgefordert, in angeschlossene Gebäude zu gehen.

Das Landgericht wurde mit Sprengstoffspürhunden abgelaufen, jedoch nichts gefunden. Vorausgegangen waren zwei Ankündigungen per Fax, die laut Mitteilung der Polizei bei der Stadt Gießen und der Beratungsstelle »Wildwasser« in der Liebigstraße eingingen. Die Ermittlungen zu den Urhebern laufen. Das erste Fax wurde bereits am Montag geschickt, im zweiten am Dienstagvormittag erfolgte dann die konkrete Nennung der Uhrzeit, wann die Bombe hochgehen sollte. Aus ermittlungstechnischen Gründen hat die Polizei keine weiteren Details bekannt gegeben.

Es waren zehn Polizeistreifen mit zusammen 24 Beamten von verschiedenen Polizeistationen im Einsatz. Unterstützt wurden sie durch Kriminalpolizei, Wachpersonal und Justizbeamte.

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Auch für Fußgänger gab es kein Durchkommen. © Schäfer

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