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Bratwurst für den guten Zweck

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Mathias Kahmann reicht der kleinen Emma eine Bratwurst, die ihr Opa für den guten Zweck gekauft hat. © Schäfer

Gießen (rsa). Auf dem Gießener Wochenmarkt ist nichts vom Krieg in der Ukraine zu bemerken. Hier, rund um den Brandplatz, ein Nahrungsangebot wie gewohnt, während in dem Kriegsland mitten in Europa humanitäre Hilfe dringend benötigt wird.

Nachdem Matthias Kahmann, der auf dem Lindenplatz mit »Kahmann-BBQ« einen Verpflegungsstand betreibt, in seinem privaten Umfeld diesbezüglich keine positive Resonanz erhielt, wandte er sich mit seinem Anliegen an seinen Standnachbarn auf dem Wochenmarkt, Eric Döbele. Der ist zugleich Vorsitzender der Interessengemeinschaft Gießener Wochenmarktbeschicker. »Nach den Ereignissen in der Ukraine war uns klar, dass wir hier helfen müssen. Mit dem Erlös wird die humanitäre Hilfe für die Ukraine unterstützt. Wir versuchen mit unserem Beitrag zu helfen, das Leid in der Ukraine zu mildern«, so Döbele. Schnell war man sich einig, für den guten Zweck die Bratwurst einzusetzen. Die Kosten der Würstchen übernahmen die Wochenmarktbeschicker. Edgar Schwertfeger, der mit einem Verkaufswagen seiner Heuchelheimer Bäckerei auf dem Wochenmarkt steht, spendierte die Brötchen. Der Wiesecker Mathias Kahmann besorgte das Grillen der Würste, stellte Zutaten und das Personal. Fast 100 Bratwürstchen wurden für den guten Zweck verzehrt. Mit Spenden kamen gut 300 Euro zusammen. »Der Verein wird die Spende noch aufstocken«, so Döbele.

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