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Corona-Sonderzahlung von 4500 Euro

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Gießen (red). Nach drei Verhandlungsrunden haben die Hessische Landesregierung und die Ärztegewerkschaft »Marburger Bund« eine Tarifeinigung für die Ärztinnen und Ärzte am Uniklinikum Gießen und Marburg (UKGM) erzielt: Die rund 1300 Mediziner erhalten für das Jahr 2022 im Dezember eine Corona-Sonderzahlung von bis zu 4500 Euro. Ab 1. Januar 2023 erhalten sie 3,9 Prozent mehr Gehalt bei einer Laufzeit bis zum 31.

Dezember 2023.

Innenstaatssekretär Stefan Sauer zeigte sich in einer Mitteilung des Innenministeriums sehr zufrieden: »Ich freue mich, dass wir nach zügigen und sehr konstruktiven Verhandlungen einen passgenauen Abschluss in den derzeit sehr schwierigen Zeiten für die hessischen Universitätskliniken erzielen konnten.« Dies beweise, dass auch in Pandemie- und wirtschaftlich sehr angespannten Zeiten »der Spagat zwischen der höchstmöglichen Patientensicherheit einerseits und der Honorierung der hervorragenden Leistungen der Ärztinnen und Ärzte anderseits gelingen konnte«. Damit sei man zugleich der beidseitigen Gesamtverantwortung gerecht geworden. Außerdem bekommen die Ärztinnen und Ärzte am UKGM, wie bereits die übrigen Landesbeschäftigten, das bundesweit einmalige »LandesTicket Hessen«.

Die Verhandlungen standen unter Sauers Leitung als Vertreter der Landesregierung, da die Betroffenen Beschäftigte des Landes Hessen sind. Zudem waren auf der Arbeitgeberseite die Verantwortlichen der Rhön-Klinikum AG sowie des UKGM beteiligt. Schließlich verhandelten auch die Vertreter der Stiftungsuniversität Frankfurt und des Universitätsklinikums Frankfurt mit und schlossen sich für die Ärztinnen und Ärzte am Uniklinikum Frankfurt der Tarifeinigung an.

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