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Corona wird von der Politik nur verwaltet

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Zur Corona-Krise: Maybrit Illner talkt seit rund zwei Jahren durch Corona, dass meine »Flimmerkiste« bereits bei der Programmvorschau für diese Sendung schmerzverzerrt dreinschaut. Für eine solche Sendung benötigt man wie für andere auch Rechenkapazität, somit Strom und es entsteht (unnötig) CO2 und heiße Luft in den Rechnerräumen. Und die Politik versucht sogar jetzt noch, ihre Lobbyisten zu bedienen.

Dann kommt noch »Tullius Destructivus« (eine Figur aus dem Comic Asterix), Lindner, um die Ecke und sagt zur besten Sendezeit, Kontaktsperren bringen nichts. Effizienter kann man das Vertrauen der Bürger in die Politik nicht zertrümmern, destruktiv eben. Vergangene Kontaktsperren haben Menschen jetzt unnötig vereinsamen lassen? Die Politik handelt nicht, Corona wird nur verwaltet.

Wenn ich mir vorstelle, ich hätte früher im obigen Rechnerraum einen für das Unternehmen existenziell wichtigen, aber nicht funktionierenden Server gehabt und hätte meinem Chef gesagt »Mal sehen, wir treffen uns nächste Woche und entscheiden, was wir machen und ob wir überhaupt etwas ändern« - ich wäre CO2-neutral von Frankfurt bis nach Rödelheim geflogen, so einen Tritt in den Hintern hätte ich bekommen und meine Kündigung gleich mit.

Wenn ich heute der Politik in den selbigen treten will, dann kommt das Bundesverfassungsgericht (wie bei der Ausgangssperre auch) und hält meine Maßnahme garantiert für nicht verhältnismäßig. Wundert es da noch, dass sich Menschen nicht impfen lassen? Ach so, bin übrigens geimpft. Uwe Brand, Buseck

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