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Der eine unter 300

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Gute Gespräche: Jan Eymer von ContiTech Techno-Chemie GmbH mit dem Schüler Daniel. So könnte es am 17. März beim Azubi-Speed-Dating der IHK in Gießen aussehen. © Zielinski

Per Speed-Dating zum Ausbildungsplatz: Präsenzveranstaltung der IHK Gießemn-Friedberg am 17. März in der Kongresshalle. Das Buchungsportal ist bereits freigeschaltet.

Gießen. Eine duale Ausbildung ist und bleibt für junge Menschen attraktiv, denn sie stellt eine stabile Basis für das spätere Berufsleben dar. Wer im Anschluss an seine Ausbildung einen Abschluss in einer höheren Berufsbildung absolvieren möchte, kommt in der Regel auf das gleiche oder ein sogar höheres Einkommen wie vergleichbare Akademiker. Darüberhinaus verdienen Auszubildende bereits früher das erste eigene Geld. Leider ist die Berufsorientierung aktuell Corona-bedingt nur eingeschränkt möglich.

Unter dem Motto »Zehn Minuten, die dein Leben verändern können« lädt die IHK Gießen-Friedberg am 17. März 2022 zu einem Azubi-Speed-Dating in die Gießener Kongresshalle ein. Nach dem Erfolg der Veranstaltung in Friedberg im vergangenen Jahr setzt die IHK Gießen-Friedberg nun ein zweites Mal auf eine Präsenzveranstaltung in neuem Format. Das Speed-Dating, an dem rund 40 unterschiedliche Ausbildungsbetriebe aus der Region teilnehmen, ist eine ideale Ergänzung zur virtuellen Ausbildungsmesse (www.ihk-azubimesse.de).

In einem Gespräch von jeweils zehn Minuten können sich Ausbildungsinteressierte und Betriebe näher kennenlernen. Danach wird der Platz gewechselt und der nächste ist an der Reihe. Für die Teilnahme ist eine vorherige Online-Buchung bei den Wunschbetrieben erforderlich. Das Buchungsportal ist ab sofort auf der Homepage der IHK Gießen-Friedberg unter www.ihkgifb.de/azubi-speed-dating freigeschaltet.

Gute Chancen

Kai Schelberg, stellvertretender Leiter des IHK-Geschäftsbereichs Aus- und Weiterbildung, rät jungen Menschen, möglichst viele Termine zu vereinbaren. Wichtig sei es, sich nicht nur auf die 15 bekanntesten Berufe zu konzentrieren, sondern einen Blick über den Tellerrand auf bislang unbekannte Ausbildungsberufe zu werfen. Denn gerade hier mangele es an qualifizierten Bewerber(innen). Aktuell ständen die Chancen, einen interessanten Ausbildungsplatz zu finden sehr gut. »Bei über 300 anerkannten Ausbildungsberufen ist mit Sicherheit für jeden der passende dabei«, so Schelberg. »Was wir brauchen ist ein stärkeres Bewusstsein für die Gleichwertigkeit beruflicher und akademischer Bildung. Eine Ausbildung sollte für junge Menschen nicht die zweitbeste Wahl darstellen, sondern im Gegenteil: Mit einer dualen Ausbildung haben schon viele große Karrieren ihren Anfang genommen.« Vor allem an Gymnasien sei eine Stärkung der Berufsorientierung dringend geboten.

Für die Veranstaltung gilt die 2G-PlusRegel. Es besteht Maskenpflicht im Gebäude und während der Gespräche. Schülerinnen und Schüler unter 18 Jahren berechtigt das regelmäßig geführte Testheft zum Zugang in 2G-Plus-Bereiche und somit zum Azubi-Speed-Dating. Bei geimpften oder genesenen Schülerinnen und Schülern über 18 Jahren gilt das regelmäßig geführte Testheft als aktueller Test, als »Plus«.

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