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»Die Arbeit war nicht umsonst«

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Schöne Überraschung für die Bewohner und Pflegekräfte des Seniorenzentrums »Menetatis« in Lich: Die Songlines gaben ein Weihnachtsständchen. © Songlines

Lich (red). Eine schöne weihnachtliche Überraschung erlebten Bewohner und Pflegekräfte des Seniorenzentrums »Menetatis« in Lich. Die Pflegerinnen hatten die Stühle im Eingangsbereich vor die geöffnete Glastür zum Innenhof geschoben. Dort standen die Songlines, der junge Chor der Musikschule Lich, und sangen Weihnachtslieder.

Die Bewohnerinnen, überwiegend ältere Frauen, zeigten sich gerührt und sangen bei »Es ist ein Ros‹ entsprungen« und »Stille Nacht« mit. Wohnbereichsleiterin Katharina Klee bedankte sich bei den Songlines und verteilte kleine Geschenke. »Das war so schön«, schwärmte sie, »vielen Dank für diese tolle Aktion.«

Die nächste Station war der Parkplatz vor dem Rewe-Markt. Hier warteten, neben einigen Kunden, auch schon viele Freunde und Fans der Songlines. Neben den traditionellen Weihnachtsliedern hatten sie auch einige aktuelle, fetzige Songs im Programm. Bei »Rocking around the Christmas Tree« begannen die Zuhörer mitzugrooven, am Ende klatschten alle im Takt.

Die Songlines trugen alle schwarze Strickmützen mit dem aufgestickten Chor-Logo. »Das war eine kleine Weihnachtsüberraschung«, sagte Alt-Sängerin Anabel, »die Mützen können wir bei diesen Temperaturen gut gebrauchen.«

Weiter ging es in die Altstadt, wo sich die Songlines auf der Rathaustreppe aufstellten. Davor hatten sich schon zahlreiche Zuhörer versammelt. Auch Bürgermeister Dr. Julien Neubert war dazu aus seinem Amtszimmer heruntergekommen, seit Jahren ein Fan und Förderer des engagierten Chors.

Nachdem die beiden großen Weihnachtskonzerte wegen der Pandemie abgesagt werden mussten, »wollten wir wenigstens draußen ein paar Lieder für unsere kleinen und großen Fans singen«, so Chorleiter Frank Kleffmann, »damit war die viele Arbeit nicht ganz umsonst. Jetzt hoffen wir alle auf nächstes Jahr. «

Mit »Stille Nacht, Heilige Nacht« verabschiedeten sich die jungen Sängerinnen und Sänger. »Schön dass ihr da wart und Frohe Weihnachten!«, rief am Ende Chor-Managerin Vanessa, »ich hoffe, dass wir Euch alle im nächsten Jahr gesund wiedersehen.«

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