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Diskussion über Treffpunkt für Generationen

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Gießen (kg). Bereits die ursprüngliche Tagesordnung in der Sitzung des Kleinlindener Ortsbeirates war überschaubar - sie wurde dann aber noch mal dezimiert. Die FDP zog ihre Haushaltsanträge zur grundhaften Erneuerung von Heide und Allendorfer Straße zurück, weil die Stadtverordnetenfraktion inhaltsgleiche Papiere verfasst hatte. Ein Berichtsantrag zur Leerung der Altglasbehälter hatte sich ebenfalls erledigt, weil das Problem in Kleinlinden nicht mehr besteht.

Die Grünen verlangen, einen Betrag von 6000 Euro für Mietkosten für einen generationenübergreifenden Treffpunkt im Haushalt 2023 einzustellen. Denn für freie Gruppen gebe es so etwas nicht im Stadtteil, begründete Christiane Janetzky-Klein ihren Vorstoß. Die Gruppe »vernetzt bleiben« möchte einen ehrenamtlich geführten Treffpunkt einrichten. Dafür sei eine Anschubfinanzierung nötig, »um das Ganze ins Laufen zu bringen«. Günter Helmchen (FW) fragte nach einem schlüssigen Konzept und Ortsvorsteher Dr. Klaus Dieter Greilich (FDP) möchte wissen, ob es einen Träger gebe. Er schlug vor, die Gruppe solle sich im kommenden Jahr dem Ortsbeirat vorstellen. »Die Idee ist gut«, befand Anja Helmchen (CDU), schon lange habe man über einen Jugendraum debattiert - bisher allerdings ohne Ergebnis. Insofern sei es sinnvoll, jetzt einen Anfang zu machen. Eva Janzen (SPD) erinnerte an die »Zukunftswerkstatt«, die seit der 750-Jahrfeier existiert und aktiv sei. Eine Vereinsgründung sei indes zu aufwendig. Schließlich stimmten CDU, Grüne und SPD zu, FDP und FW enthielten sich.

Wie schnell wird in der Wetzlarer Straße gefahren?

Unterschiedliche Wahrnehmungen von den in der Wetzlarer Straße gefahrenen Geschwindigkeiten schilderten die Anwohnerinnen Christiane Janetzky-Klein und Eva Janzen. Janzen mochte jedenfalls nicht die Einschätzung der Beiratskollegin bestätigen, dass deutlich langsamer gefahren werde. Hintergrund der Diskussion war der FDP-Antrag, dass nach Abschluss der Sanierungen in der Straße Parkplatzmarkierungen auf der Fahrbahn aufgebracht werden. Durch parkende Autos kommt es dort immer mal wieder zu gefährlichen Begegnungen. CDU, FDP und SPD votierten dafür, Grüne und FW enthielten sich.

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