„Dönerdreieck“ in Gießen: Schilder schon da, Kameras noch nicht

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GIESSEN - Wird mittlerweile auch das „Dönerdreieck“, also der Kreuzungsbereich Walltorstraße/Asterweg/Brandgasse, Tag und Nacht mit Kameras kontrolliert? Diesen Eindruck jedenfalls vermitteln die seit Kurzem dort stehenden blau-weißen Schilder des Polizeipräsidiums Mittelhessen, die darauf hinweisen, dass „dieser Bereich videoüberwacht wird“. Tatsächlich aber ist das noch gar nicht der Fall, wie eine Anfrage dieser Zeitung bei der Stadt Gießen ergibt.

So lässt Magistratssprecherin Claudia Boje wissen, dass man „der Zeit voraus“ sei. „Da in der Gegend ohnehin Schilder aufgestellt wurden, wurden diese mitinstalliert, um Aufwände einzusparen“, beleuchtet sie die Hintergründe. Bis die Videoüberwachung auch dort in Betrieb genommen wird – und damit als zweitem Ort nach dem Marktplatz, wo das bereits im August geschah –, „wird es leider noch ein paar Wochen dauern“, so die Stadtsprecherin. Erst dann wolle man Details bekannt geben.

Dritter Ort für eine Kameraüberwachung durch Polizei und Ordnungspolizei wird schließlich der Bahnhofsvorplatz sein. Alle Drei wurden ausgewählt, weil es sich um Kriminalitätsschwerpunkte handelt. Die in alle Richtungen schwenkbaren Kameras liefern Aufnahmen in Full-HD-Qualität, live übertragen werden sie in die Polizeistation Gießen-Nord am Berliner Platz und ins benachbarte Ordnungsamt. Blicke in Wohnungsfenster oder andere private Bereiche sind übrigens nicht möglich; diese werden jeweils per Software mit einem grauen Kästchen überdeckt.

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