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Drama nach Dostojewski feiert Premiere

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Gießen (red). Weltliteratur im taT: Dostojewskis monumentales Epos »Die Brüder Karamasow« wird in der Studiobühne des Stadttheaters Gießen zu einem Konzentrat der menschlichen Abgründe. Premiere ist am Donnerstag, 27. Januar, um 20 Uhr. Drei Brüder, ein Bastard, eine große Liebe und ein verschlagener Vater. Ein Mord, ein Prozess. Zwischen diesen Eckpfeilern einer Handlung, die an einen Kriminalroman oder ein Familienepos erinnert, wird die ganze Welt verhandelt:

die ewige Feindschaft der Brüder, der Konflikt zwischen Vater und Sohn, der Kampf der Geschlechter, das Ringen um Sinn und Moral. Dieser laut Marcel Reich-Ranicki »beste Roman der Welt« widmet sich den großen Themen, Ideen und Philosophien, die Russland am Ende des 19. Jahrhunderts umtrieben. Regisseur Christian Fries fokussiert sich in seiner Inszenierung auf die kriminologischen Aspekte der Handlung und deren psychoanalytische Deutung: Wie kam es zu dem Mord, wie sind die Beteiligten geworden, wie sie sind, was steckt hinter ihren Motiven? Die vier Schauspieler Johanna Malecki, David Moorbach, Magnus Pflüger und Maximilian Schmidt übernehmen - neben den titelgebenden Brüdern - auch viele weitere kleinere Rollen.

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