1. Startseite
  2. Stadt Gießen

Drei Bäumchen für das »Jokba«

Erstellt:

giloka_1006_AOK-Zertifik_4c
Große Freude herrschte am St.-Josefs-Krankenhaus Balserische Stiftung über die erneute Auszeichnung. Foto: Jokba © Jokba

Für die überdurchschnittlich hohe medizinische Qualität hat die Fachabteilung Allgemein- und Visceralchirurgie im Jokba in Gießen erneut eine Auszeichnung der AOK Hessen erhalten.

Gießen (red). Ein Leistenbruch (Leistenhernie) entsteht, wenn Schichten der Bauchwand den Leistenkanal durchbrechen. Es bildet sich - meist bei männlichen Patienten - eine sackartige Ausstülpung nach außen, die sich oft nach innen wegdrücken lässt. Dr. Torsten Brückner, Chefarzt der Allgemein- und Visceralchirurgie im St.-Josefs-Krankenhaus Balserische Stiftung (Jokba), und sein Team sind auf diesen Eingriff und die Behandlung von Hernien spezialisiert. Nun hat die Fachabteilung erneut im Bereich »Verschluss eines Leistenbruchs« besonders gut abgeschnitten und wurde mit den begehrten drei AOK-Lebensbäumchen ausgezeichnet, die überdurchschnittlich hohe medizinische Qualität belegen. Die Auszeichnung gilt seit Oktober 2021 für ein Verfahrensjahr.

»Wir freuen uns, dass wir erneut alle drei Bäumchen im Leistungsbereich ›Verschluss eines Leistenbruchs‹ erreicht haben. Dieses überdurchschnittliche Ergebnis spiegelt die hohe medizinische Qualität in der Hernienchirurgie im St.-Josefs-Krankenhaus Balserische Stiftung wider«, freut sich Torsten Brückner. 2018 wurde die Fachabteilung durch die Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Visceralchirurgie zum »Kompetenzzentrum für Hernienchirurgie« zertifiziert. »Die drei grünen Bäumchen sind eine weitere Bestätigung der hervorragenden Arbeit, die unser medizinisches Fachpersonal bei uns leistet«, betont der Chefarzt. Zudem belege die Auszeichnung, dass das St.-Josefs-Krankenhaus Balserische Stiftung im Leistungsbereich »Verschluss einer Leistenhernie« zu den bundesweit besten 20 Prozent aller bewerteten Kliniken gehöre, also auch zu denen mit den niedrigsten Komplikationsraten nach der Operation.

Verschluss eines Leistenbruchs

Die differenzierte Therapie des Leistenbruchs reicht im St.-Josefs-Krankenhaus Balserische Stiftung von der netzfreien offenen Methode durch eine Kunststoffnaht nach der Operationstechnik »Shoul- dice«, über die offene Reparation mit Netz nach der Technik »Lichtenstein« bis hin zur minimalinvasiven Netzimplantation (Schlüssellochoperation). »Letztere wenden unsere Ärzte vor allem bei Rezidiv- oder doppelseitigen Leistenbrüchen an. Leistenbrüche können, insbesondere bei jüngeren Patienten, in der Regel ambulant versorgt werden. Ältere Patienten mit multiplen Begleiterkrankungen werden kurzstationär behandelt, ebenso unsere Patienten mit sehr großen, doppelseitigen oder wieder aufgetretenen Brüchen«.

Ein Termin in der Herniensprechzeit kann unter der Rufnummer 0641/7002-341 bzw. über das Sprechzeitenanmeldungsformular online vereinbart werden. Weitere Informationen stehen unter www.jokba.de.

Nachzulesen sind die Ergebnisse im AOK-Krankenhausnavigator (www.aok.de/krankenhausnavigator). Die kostenlose Orientierungshilfe liefert auf Basis der »Weißen Liste« aussagekräftige Informationen über die tatsächlichen Behandlungsergebnisse von Kliniken.

Auch interessant