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Dreimal die Traumnote 1,0 erreicht

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Die Jahrgangsbesten der Ricarda-Huch-Schule mit den Noten 1,0 bis 1,4 werden von Antje Koetter vom Verein der Ehemaligen besonders geehrt. Foto: Schäfer © Schäfer

Gießen . Fast platzte die Kongresshalle aus allen Nähten. Angesagt war die Abiturfeier der Ricarda-Huch-Schule. Reden, Ehrungen und Zeugnisausgabe standen auf dem Ablaufplan, bevor es zum gemütlichen Beisammensein überging. Tibelia Bulut und Quirin Rudolf Bestajowski moderierten die Veranstaltung.

Zwei gegensätzliche Begriffe entdeckt

Oberstufenleiterin Dr. Jutta Gregor erzählte in ihrer Begrüßungsrede, dass sie bei einem von ihr besuchten Konzert auf ein besonderes Tattoo gestoßen sei: Auf »Adventure« (Abenteuer) und »Monotony« (Monotonie) habe sich das gestochene Motiv bezogen. Diese beiden völlig gegensätzlichen Begriffe habe sie neugierig gemacht und deshalb bei Wikipedia nachgeschaut, wie diese dort definiert werden.

Als Abenteuer werde dort eine risikohaltige Unternehmung wie eine gefahrenträchtige Reise oder die Erforschung eines unbekannten Gebiets bezeichnet, die sich aus dem geschützten Alltagsbereich entfernen. »Der Abenteurer verlässt sein gewohntes Umfeld und sein soziales Netzwerk, um etwas Wagnishaltiges zu unternehmen, das interessant oder auch gefährlich zu sein verspricht und bei dem der Ausgang ungewiss ist. In diesem Sinne gelten und galten Expeditionen ins Unbekannte zu allen Zeiten als Abenteuer.«

Dagegen werde Monotonie bezeichnet als ein »psychologischer Begriff für einen Zustand herabgesetzter psychischer Aktivität, der im Alltag als eintönig, einförmig, langweilig, stumpfsinnig, öde, ermüdend empfunden wird«. Beides, Abenteuer und Monotonie, sei sowohl in der Schule als auch in der Pandemie zu verorten. Mit einem Zwinkern führte sie an, dass der Besuch der Schultoiletten manchmal nicht so abenteuerlich zu sein bräuchte. Doch die nächsten Abenteuer nach dem Schulabgang könnten jetzt selbst bestimmt werden. »Und ich möchte Euch Mut machen, Abenteuer in Angriff zu nehmen.« Sie hoffe zugleich, dass die Schulzeit das Rüstzeug vermittelt habe, solche Abenteuer zu bestehen, deshalb möchte sie die Absolventen »mit den Zeugnissen auf die Reise zu Abenteuern schicken«. Sie selbst habe vor einigen Jahren das Abenteuer Kilimandscharo-Besteigung in Angriff genommen. »Dass ich mittendrin abbrechen musste, war für mich zwar eine schmerzhafte Erfahrung, aber ich habe es zumindest ausprobiert.«

Herausragende Leistungen

Für herausragende Leistungen in bestimmten Fächern wurde von den Lehrern der jeweiligen Leistungskurse geehrt: In Englisch Mika Schwarzer und Cara Ohly sowie in Französisch Tom-Christopher Dyllus von Alexandra Keller, in Biologie Noah Weber sowie in Chemie Johanes Philipp Pilawa, Anika Müller und Luis Marcus Mickel von Nadia Rausch, in Physik Janne Sophie Schön und Leon Hebeisen von Christoph Drescher.

Die Jahrgangsbesten zeichnete Antje Koetter aus: Mia Reuter, Isabel Viktoria Sanson und Lena Weber (alle 1,4), Tom Christopher Dyllus, Luis Marcus Mickel, Jule Carlotta Rühl und Sarah Sourial (alle 1,3), Laura Maria Meier (1,2), Philine Farah Beuer und Janne Sophie Schön (beide 1,1) sowie Leon Hebeisen, Johannes Philipp Pilawa und Annelie Sassenberg (alle 1,0).

Schulleiter Peer Güßfeld ehrte die Schulsprecherin Isabel Viktoria Sanson sowie den Schulsprecher Tom-Christopher Dyllus für ihre Tätigkeiten zum Wohle ihrer Mitschüler.

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