1. Startseite
  2. Stadt Gießen

»Ein kleiner Leuchtturm in unserer Stadt«

Erstellt: Aktualisiert:

giloka_1103_TDG-Becher_1_4c
OB Frank-Tilo Becher bei der TDG in der Friedrichstraße. Hier findet Erstausbildung und vorberufliche Förderung für Menschen mit Migrationshintergrund statt. © Wißner

Gießen (twi). »Ich weiß, dass die Türkisch-Deutsche Gesundheitsstiftung ein kleiner Leuchtturm in unserer Stadt ist«, gestand Oberbürgermeister Frank-Tilo Becher voller Stolz beim Besuch der gemeinnützigen Einrichtung in der Friedrichstraße ein. Seit über drei Jahrzehnten fördert und begleitet diese Erstausbildung und vorberufliche Förderung von Menschen mit Migrationshintergrund in nicht ärztlichen, medizinischen Bereichen, unterstützt durch Förderkurse sowie Monitoring.

Ayla Gediz, Geschäftsführerin der Türkisch-Deutsche Gesundheitsstiftung (TDG) begrüßte gemeinsam mit Vorstandsmitglied Rafet Solak und leitenden Mitarbeitern das Stadtoberhaupt, um diesem einen Einblick in das umfangreiche Wirken zu geben. Integration, Qualifikation, Bildung, Sprachförderung, Information und Beratung - in all diesen Bereichen ist die TDG mit Projekten verankert und das nicht nur für türkeistämmige, sondern für alle Menschen mit Migrationshintergrund.

Drei ganz neue Projekte wurden Becher dabei auch vorgestellt. So ging Hatice Bilgin auf die Fortbildungsreihe »Interkulturelles Wissen vermitteln« ein, während Gediz darauf verwies, dass aktuell Hepatitis und Hepatitis C wieder ein starkes Thema sind und Solak auf ein ganz aktuelles Projekt einging, welches die Professoren Dr. Dieter Körholz, Dr. Werner Seeger und TDG-Gründer Dr. Yaser Bilgin für krebskranke Kinder aus der Ukraine und deren Behandlung ins Leben gerufen haben. »Wir warten ständig auf die Baugenehmigung, um loslegen zu können«, ging Solak auf das anstehende Großprojekt der TDG ein. Insgesamt 130 Ein-Zimmerappartements und Schulungsräume mit Pflegeschule sollen an der Ecke Friedrich-Straße/Rodthohl entstehen. »Da hoffe ich mal, das die Baugenehmigung schnell auf dem Tisch liegt«, so Becher, der sich nach dem Gesprächsaustausch bei einem Rundgang in den Räumen der TDG umschaute.

Auch interessant