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Ein Kommentar zum Krieg

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Gießen (red). Eine geplante Ausstellung der ukrainischen Künstlerin Marta Vovk musste aufgrund des Überfalls Russlands auf das kommende Jahr verlegt werden, berichtet der Neue Kunstverein Gießen.

Anstatt nun aber einfach eine Ersatzausstellung in diesen Zeitraum zu legen, planen die Vereinsmitglieder einen dreiteiligen künstlerischen Kommentar unter dem Titel »Leerstelle«, der am Samstag, 26. November, im Alten Kiosk (Ecke Licher Straße /Nahrungsberg ) beginnt. Damit soll auf die Folgen der russischen Aggression aufmerksam gemacht werden, die bis in den Neuen Kunstverein hineinwirke, heißt es in der Ankündigung.

So wird es an den Samstagen des 26. November, 3. und 10. Dezember, jeweils um 17 Uhr ein literarisches, musikalisches oder performatives Intermezzo von insgesamt ein bis zwei Stunden Dauer geben. Der Galerieraum des Kunstvereins wird dabei zur Bühne für einen installativen Kommentar nach Entwürfen des Vorsitzenden Dirk Zschocke.

Zum Auftakt an diesem Samstag gibt es eine Performance von Miranda Glikson. Die Tänzerin, Choreografin und Pädagogin war lange Zeit Mitglied der Tanzcompagnie Gießen sowie diverser anderer Ensembles in Australien, Asien und Deutschland, studierte Tanz in Brisbane und Tanzpädagogik in Frankfurt.

Am 3. Dezember folgt eine Performance von Maria Tsitroudi, am 10. Dezember gibt es eine Lesung von Paul Hess. Hinzu kommen ukrainische Musikvideos von DJ Wölfe auf Eis (Dobra Ost).

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