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Ein lockeres »Cheers« für die Neuankömmlinge

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Gießen (sjm). Das »Lokal International« machte seinem Namen kurz vor Ostern alle Ehre: Hier hieß nämlich die JLU ihre neuen Studierenden aus dem Ausland für das beginnende Semester willkommen. In dem gut gefüllten Raum präsentierten sich verschiedene Institutionen; über ihr Angebot konnten sich die Neuzugänge informieren. Beispielsweise waren die Katholische und Evangelische Hochschulgemeinde vertreten und auch das Akademische Auslandsamt, das als erster Ansprechpartner für die in Gießen neu Angekommenen fungiert.

»Schön, so viele Menschen auf einem Fleck zu sehen nach drei Jahren Pandemie,« eröffnete Uni-Präsident Joybrato Mukherjee seine auf Englisch gehaltene Begrüßungsrede. Danach stellte er die Justus-Liebig-Universität vor, wobei er sowohl auf die Geschichte als auch auf die Gegenwart einging. Beispielhaft erwähnte er den Fachbereich Chemie: »Gießen war vor 200 Jahren eine der führenden Universitäten Europas im Bereich Chemie.« Auch heute sei Gießen noch in vielen Forschungsfeldern »an der Spitze.« Zur Universität Marburg, führte Mukherjee aus, habe man eine »besondere Verbindung«: »Wir haben die alte, protestantische Universitätstradition aus Marburg beibehalten.« Dabei verwies er auf das gemeinsam betriebene Universitätsklinikum, das mit seinen knapp 10 000 Mitarbeitern das drittgrößte in Deutschland sei. Schließlich schloss er seine Rede mit der freundlichen Bitte: »Gott weiß, wo Sie Ihre akademische Karriere hinführen mag. Bitte behalten Sie Gießen im Hinterkopf.«

Auch Patrycja Zakrzewska vom Akademischen Auslandsamt richtete einige freundliche Worte an die Anwesenden, in denen sie die Vorteile des Standorts und seiner Universitätslandschaft unterstrich: »Vielleicht habt ihr noch nichts von Gießen gehört.« Sie ergänzte, sie selber habe für ihr Studium nicht Gießen, sondern Berlin als erste Wahl gehabt, hätte dann aber Gefallen an der JLU gefunden. »Wir hoffen, dass Gießen Ihre zweite Heimat wird.« Dabei betonte Zakrzewska insbesondere die vorteilhafte Größe der Hochschule: »In Gießen haben wir eine kleine Teilnehmerzahl bei Lehrveranstaltungen.« Deshalb sei der direkte Zugang zu den Dozenten im Vergleich zu anderen Unis einfacher. Anschließend stellte sie alle anwesenden Organisationen und ihre Vertreter vor. Zum Abschluss ihrer Rede brachte Zakrzewska dann den ausländischen Studierenden noch ein Wort auf Deutsch bei: »Für dann, wenn Sie mal auf eine Feier gehen.« Mit diesen Worten ergriff sie ein Glas Sekt und hielt es in die Luft: »Prost,« sagte sie zunächst auf Deutsch, um dann auf Englisch zu schließen: »Cheers.« In der lockeren Atmosphäre zum Kennenlernen stand neben Snacks auch Sekt für die Neuankömmlinge bereit.

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