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Eine halbe Millionen Euro für das Westbad

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Übergabe des Zuwendungsbescheids (v. l.): Bürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz, der Leiter Bäderbetriebe Stadtwerke Gießen, Uwe Volbrecht, der Amtsleiter des Sportamtes Gießen, Tobias Erben, Ministerpräsident Volker Bouffier und Technischer Vorstand der Stadtwerke Gießen, Matthias Funk. Bildquelle: Hessische Staatskanzlei © Red

Wiesbaden/Gießen (red). Einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 563[000 Euro erhielt Gießens Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz am Freitag aus den Händen von Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier. Mit dem Geld, das aus dem Schwimmbad-Investitions- und Modernisierungsprogramm (SWIM) der Hessischen Landesregierung stammt, soll das 1980 eröffnete und in die Jahre gekommene Gießener Hallenbad saniert werden, meldet die Hessische Staatskanzlei in einer Pressemiteilung.

Insbesondere die undichten Flachdächer über dem Bereich der Umkleide und Schwimmhalle, die Abluftgeräte, die Fußböden und Wandfliesen in den Umkleiden sowie die undichte Glasfassade der Schwimmhalle müssten erneuert werden. Zudem sollen Sanitärräume für Menschen mit Behinderung geschaffen werden.

Modernisierte und ausgebaute Schwimmbäder seien für den Breiten- und Vereinssport überaus wichtig. »Hessische Sportlerinnen und Sportler können bei wichtigen Wettbewerben nur auf dem Treppchen stehen, wenn sie gute Trainingsvoraussetzungen haben. Eine gute Infrastruktur unterstützen wir als Landesregierung auch mit dem SWIM-Programm«, sagte Bouffier.

Insgesamt investiere die Landesregierung in diesem Jahr mehr als 20 Millionen Euro in den reinen Sportstättenbau und die -sanierung. Allein zehn Millionen Euro flössen seit 2019 jährlich bis zum Jahr 2023 in den Erhalt und die Erneuerung der Frei- und Hallenbäder im ganzen Land. Mit den insgesamt 50 Millionen Euro solle die Schwimm-Infrastruktur im Land nachhaltig verbessert werden. Die sei »wichtig, um die Schwimmfähigkeit aller zu erhalten. Gerade im Sommer sehen wir an den Seen und in den Freibädern, zu welch tragischen Unfällen es kommen kann, wenn Menschen nicht oder nur schlecht schwimmen können«, so Bouffier weiter. Er betonte, dass das Land in einem Förderprogramm zusammen mit der DLRG Hessen und dem Hessischen Schwimm-Verband seit dem 1. August zudem kostenfreie Schwimm-Kurse für acht- bis 13-jährige Kinder ermögliche, die noch nicht über das Schwimmabzeichen in Bronze (»Freischwimmer«) verfügen. »Nur, wenn Schwimmbäder geöffnet bleiben, können Kinder frühzeitig das Schwimmen erlernen und sich so sicher im Wasser bewegen«, so Bouffier weiter.

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