Einen Baum für jedes Neugeborene in Gießen pflanzen

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GIESSEN - (olz). Bis 2030 für jedes Neugeborene in der Stadt oder zur Aufforstung abgängiger Waldbestände einen Baum pflanzen. Das ist die Idee, mit der sich die CDU in der letzten Sitzung der Stadtverordneten weitgehend durchgesetzt hat. "Bei derzeit circa 3000 Neugeborenen pro Jahr in Gießen würde mit diesem Sofortprogramm der Baumbestand von knapp 28 000 Bäumen um nahezu die gleiche Anzahl, auf circa 55 000 Bäume, erhöht werden", erklärt die Fraktion in einer Mitteilung.

"Um die Attraktivität unserer Stadt zu steigern und das Stadtklima weiter zu verbessern, trägt dieses Sonderprogramm zur Straßenbegrünung bei, um mit weiteren Parks, Grünflächen und Gärten die Luftqualität zu verbessern, Lärm zu dämpfen und weitere Lebensräume für Tiere und Pflanzen zu schaffen, damit die Stadt einen adäquaten Beitrag zum Artenschutz und Erhalt der Biodiversität leistet", erläutert Stadtverordnete Kathrin Schmidt. Neben dem ökologischen Faktor dienten Grünanlagen auch als Orte der Erholung und der Umweltbildung. Sie könnten das Wohlbefinden steigern.

Die Pflege will die Fraktion über ein Patenschaftsprogramm sichern, das noch eingerichtet werden müsse. Anwohnern und Naturliebhabern werde so die Verantwortung für den Erhalt der Grünflächen übertragen.

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