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Eins der originellen Exponate des Museums.

Einladung zum digitalen Bummel

Gießen (red). Das Gießkannenmuseum (GiKaMu) zieht trotz Pandemie ein positives Fazit seines Jubiläumsjahres. Zum Programm des vor zehn Jahren eröffneten Hauses zählten in den vergangenen Monaten verschiedene Wettbewerbe, eine Geburtstagsparty im Freien und jüngst die Ausstellungseröffnung »Kleine Gärten des Glücks« von B C. Tucholski. Auch vor dem Hintergrund eingeschränkter Öffnungszeiten seien die Besucher dem Museum treu geblieben, freut sich Kuratorin Ingke Günther.

Das lasse zuversichtlich in die Zukunft schauen, auch wenn sich momentan wieder die Möglichkeiten der Begegnung einschränken. Umso wichtiger sei der digitale Auftritt des partizipativen Museums. Dieser habe schon mit der Gründung des GiKaMu eine herausgehobene Bedeutung gehabt, »denn auf der Museumswebseite sind alle Exponate mit Hintergrundgeschichte einzusehen und verbinden die Spender so identitätsstiftend mit der einmaligen Sammlung für Gießgefäße«, heißt es in der Mitteilung.

Nun wurde das digitale Schaufenster neugestaltet: »informativ, benutzerfreundlicher und ästhetisch ansprechend«, wirbt die Kuratorin um Besucher. Mit Isa Balzer (Konzeption und Gestaltung) und Fabian Hackenberg von Helloworld Studios (Realisierung) habe das Museumsteam einen Internetauftritt entwickelt, der zu einem digitalen Bummel einlädt. Zu besuchen ist die Seite wie gehabt unter www.giesskannenmuseum.de.

Für das kleine Gießener Museum stellt die neugestaltete Webseite eine Punktlandung im Jubiläumsjahr dar. Hier könne nachvollzogen werden, wie sich ein Projekt in zehn Jahren zu einer lebendigen Institution entwickelt hat, die über Gießens Grenzen hinausstrahlt. Wer nach dem Scrollen und Klicken im Netz Lust hat, vor Ort in die Welt der Gießkannen einzutauchen, kann dies zu den Winteröffnungszeiten und unter Berücksichtigung der 2G-Regeln in der Sonnenstraße 3 tun.

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