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Bettina Ott

»Engagierte Mitarbeiterin mit viel Erfahrung«

Gießen (red). Sinnstiftend und im alltäglichen Leben sichtbar soll ihr Tun sein, sagt Bettina Ott. Schon als Leiterin des Dezernats für industrielle Abfallwirtschaft und Abfallvermeidung des Regierungspräsidiums (RP) Gießen war ihre Arbeit für die Bürger sowie die Industrie- und Gewerbebetriebe in Mittelhessen - und darüber hinaus - spürbar. Das wird sich mit ihrer neuen Tätigkeit auch nicht ändern.

Die 58-Jährige hat die Leitung der Abteilung Regionalplanung, Bauwesen, Wirtschaft und Verkehr übernommen, teilt das RP in einer Presseerklärung mit.

»Bettina Ott ist eine engagierte Mitarbeiterin und bringt viel fachliche Erfahrung mit. Noch dazu hat sie in einer Zeit der Vakanz bewiesen, dass sie das Zeug zur Abteilungsleiterin hat«, sagt Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich, als er ihr zusammen mit seinem Stellvertreter Martin Rößler die Ernennungsurkunde überreichte. Bettina Ott hat in Marburg Rechtswissenschaften studiert. In dieser Zeit absolvierte sie zudem ein Ergänzungsstudium an der Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer. Nach der Studienzeit und dem Referendariat begann sie ihre berufliche Tätigkeit zunächst beim RP Darmstadt. Ende 1992 folgte der Wechsel zur Gießener Schwesterbehörde. Altlasten, Deponierecht und auch sonstiges Umweltrecht waren ihre Schwerpunkte. Im Oktober 1997 übernahm sie erstmals eine Führungsaufgabe in der neu gegründeten Abteilung »Staatliches Umweltamt Marburg« im RP. Als die Umweltverwaltung in Hessen reformiert wurde, wirkte sie bei der Verbesserung von Verwaltungsprozessen sowie beim Aufbau eines Qualitätsmanagementsystems mit.

Seit April 2006 stand sie an der Spitze des Dezernats für industrielle Abfallwirtschaft und Abfallvermeidung am Gießener Standort. Manche komplexen umweltrechtlichen Problemlagen waren von ihr zu meistern. Der Umweltverwaltung und dem Schutz der natürlichen Ressourcen galt bisher ihr Hauptaugenmerk. Neben Rotationen im Immissionsschutz, Personaldezernat und im Hessischen Sozialministerium war sie seit 2014 stellvertretende Leiterin der Abteilung Umwelt. Nun folgte sie als Abteilungsleiterin auf Henning Bick, der in den Ruhestand gegangen war.

»Bettina Ott sind besonders eine motivierende Personalführung bei gleichzeitiger Aufgabenerledigung auf hohem Niveau und generell die Förderung der Digitalisierung in allen Verwaltungsbereichen wichtig«, heißt es weiter. Sie freue sich vor allem auf die vielfältigen Aufgaben und Themen in der neuen Abteilung, die allesamt einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der Region Mittelhessen leisten. »Eine solche Abteilung zu steuern und zu verantworten, ist spannend und herausfordernd«, so Bettina Ott.

Dazu gehören beispielsweise die Regionalplanung, die Zulassung von Straßenbauprojekten, allgemeine Straßenverkehrsangelegenheiten, die Überwachung von Fahrschulen und Fahrlehrern oder auch Bevölkerungsentwicklung, Wohnungswesen und Gewerbe - »eben Dinge, die die Menschen vor Ort und darüber hinaus betreffen und bewegen«.

Apropos: In ihrer Freizeit geht die Mutter einer erwachsenen Tochter gerne wandern. Am liebsten in ihrer mittelhessischen Heimat und rund um Cölbe, wo sie seit 1998 lebt. Aber auch lesen, reisen und Kultur stehen hoch im Kurs. Foto: RP

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