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Erneut Protest gegen 219a in Gießen

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Von: Stephan Scholz

GIESSEN - (olz). Die Proteste für die Abschaffung des umstrittenen Strafrechtsparagrafen 219a gehen auch in Gießen weiter. Denn am Samstag, 26. Januar, lädt das Aktionsbündnis "Pro Choice Gießen" ein. "Treffpunkt ist um 11.55 Uhr auf dem Oberdeck des Elefantenklos", sagt Organisatorin Heike Spohr im Gespräch mit dem Anzeiger. Der Demonstrationszug werde an der Fußgängerbrücke starten und durch den Seltersweg verlaufen.

Stationen sind an den "Drei Schwätzern" und am Kugelbrunnen geplant, bevor auf dem Kirchenplatz die Abschlusskundgebung ansteht. Zu den Rednern zählt diesmal auch Dr. Kristina Hänel. Die Demo werde von einem breiten Bündnis unter anderem aus Parteien, Gewerkschaften und Verbänden getragen.

Laut Ankündigung auf Facebook ist sie Teil einer Reihe bundesweiter Veranstaltungen unter dem Motto "Sexuelle Selbststimmung ist nicht verhandelbar!". Plädiert wird für eine Abschaffung des Paragrafen 219a, der ein "Werbeverbot" für Schwangerschaftsabbrüche formuliert. Die Proteste wenden sich auch gegen den Vorschlag der Bundesregierung vom vergangenen Dezember, die den Paragrafen zwar verändern, aber grundsätzlich beibehalten will.

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