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Erneuter Erfolg für Gießener Awo-Kita

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Gießen (paz). Nun ist es amtlich: Die Awo-Kita Rödgen gehört zu den besten Kindertagesstätten in ganz Deutschland. Nachdem im vergangenen Jahr bereits die Awo-Kita in der Marshallstraße ausgezeichnet worden war, gelang es erneut einer Kita der Arbeiterwohlfahrt (Awo) in Gießen, den zweiten Platz des Wettbewerbs in der Kategorie »Kita des Jahres« zu belegen.

Damit setzte sich die Rödgener Einrichtung, die als einzige in Hessen nominiert war, gegen 1200 Kindertagesstätten und lokale Bündnisse durch. Sie teilt sich den Preis mit den »Wukaninchen« aus Biesenthal (Brandenburg), der Familienkita »Emmaus« aus Gillenfeld (Rheinland-Pfalz) sowie der Kita »7 Raben« aus Greifswald (Mecklenburg-Vorpommern). Alle Gewinner dürfen sich über ein Preisgeld von je 10 000 Euro und eine Trophäe freuen. Insgesamt wurden bei der fünften Verleihung am Montagabend von Bundesfamilienministerin Lisa Paus und der Geschäftsführerin der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, Anne Rolvering, in der »Station Berlin« Preisgelder in Höhe von 130 000 Euro ausgeschüttet. Der erste Platz in der Kategorie »Kita des Jahres« und damit 25 000 Euro Preisgeld gingen an das baden-württembergische Familienzentrum »Olgakrippe« aus Heilbronn.

Besonderes Lob für kindorientierte Arbeit

Besonders beeindruckt hat die Jury die »kindorientierte Arbeit« der Awo-Kita Rödgen: Die Mädchen und Jungen würden dort als »eigenständige und kompetente Menschen betrachtet, die durch impulsgebende und vielfältige Lernorte selbstbestimmt und vertieft ihren Interessen nachgehen können«. Sie könnten selbst entscheiden, wo sie die Woche verbringen wollen. Schwerpunkte werden auf Naturpädagogik und Digitalisierung gelegt.

In fünf Jahren sind bisher 50 Preisträger gekürt worden. »Auch in den nächsten Jahren soll diese Auszeichnung Ansporn für Menschen sein, ihre großartige Arbeit nach außen zu tragen, damit sie die Anerkennung bekommen, die sie verdienen. Denn sie leisten jeden Tag Enormes und sind wichtige Anker im Leben der Kinder und ihrer Familien, gerade in Krisenzeiten, wie wir sie im Moment erleben«, betonte die Ministerin laut einer vorab verbreiteten Pressemitteilung. Und Anne Rolvering fügte hinzu: »Wir gratulieren allen, die jeden Tag mit Leidenschaft, Kreativität und Liebe dafür sorgen, dass unsere Kinder bestmöglich gefördert werden und gut aufwachsen können.« Durch den Abend führte Moderatorin Barbara Schöneberger, für Unterhaltung sorgten Tim Bendzko und die Al-Farabi-Musikakademie.

»Impulse setzen«

Der Deutsche Kita-Preis ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung in Partnerschaft mit der Heinz und Heide Dürr-Stiftung, der Marke »Eltern«, der »Soziallotterie freiheit+« und des Didacta-Verbandes. Ziel ist es, »Impulse für Qualität in der frühkindlichen Bildung zu setzen und das Engagement der Menschen, die tagtäglich in Kitas zeigen, wie gute Qualität vor Ort gelingen kann«.

(weiterer Bericht folgt)

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