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»Europa zum Anfassen«

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Gießen (red). Was ist eigentlich die EU-Jugendstrategie? Welche europäischen Institutionen gibt es und wie funktionieren diese? Und wie verständigen sich die EU-Mitgliedsstaaten mit ihren 24 Landessprachen eigentlich untereinander? Dass die Europäische Union (EU) das Jahr 2022 zum »Jahr der Europäischen Jugend« ausgerufen hat, haben die Jugendbildungswerke des Lahn-Dill-Kreises und der Stadt Gießen zum Anlass genommen, um mit einer Gruppe junger Leute aus Mittelhessen diesen und weiteren Fragen rund um Europa bei einem Bildungsurlaub nach Brüssel auf den Grund zu gehen.

Die Woche war durch eine Themenvielfalt geprägt. Die Teilnehmenden sprachen unter anderem über aktuelle Geschehnisse, wie den Krieg in der Ukraine oder die Herausforderungen des Klimawandels. Viele der besprochenen Themen sind auch Bestandteil der EU-Jugendstrategie.

Ein Besuch des »Haus der europäischen Geschichte« sowie des Europäischen Parlaments, der Europäischen Kommission, der ständigen Vertretung Deutschlands, der Landesvertretung Hessens und der Friedrich-Ebert-Stiftung haben dabei geholfen, die Themen den Jugendlichen auf anschauliche Art und Weise näherzubringen, getreu dem Motto »Europa zum Anfassen«. Die Begegnungen und Dialoge mit unterschiedlichen Akteurinnen und Akteuren in Brüssel inspirierten die Teilnehmenden zu intensiven Diskussionen und haben zu einer Auseinandersetzung mit den Werten der EU geführt. So hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, das gemeinsame Europa aus neuen Blickwinkeln zu betrachten und die eigene Haltung zu überdenken. Die Bandbreite der EU vor Ort erleben zu dürfen, war für alle Beteiligten eine große Bereicherung. Stadträtin Gerda Weigel- Greilich weist in diesem Zusammenhang auf die besondere Bedeutung der stetigen Weiterbildung hin. Gerade Bildungsurlaube ermöglichen Auszubildenden und Arbeitnehmer*innen neu Einblicke und Erfahrungen für ihren nicht nur beruflichen Alltag.

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