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»Familie und Freunde jederzeit willkommen«

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Die interdisziplinäre Intensivstation des St. Josefs Krankenhaus Balserische Stiftung in gießen ist erneut als »Angehörigenfreundlich« zertifiziert worden.

Gießen (red). »Angehörigenfreundliche Instensivstation« - diese Zertifizierung hat die interdisziplinäre Intensivstation unter Leitung von Chefarzt Dr. Ahmet Akinci und Chefärztin Dr. Cordula Thörmer sowie Dr. Britta Wagner am St. Josefs Krankenhaus Balserische Stiftung (Jokba) erneut von der Stiftung Pflege erhalten.

Bereits kurz nach Etablierung der interdisziplinären Intensivstation des »Jokba« im August 2018 beantragte die Abteilung das erste Zertifikat, noch im gleichen Jahr wurde es erteilt und jetzt für die nächsten drei Jahre erneuert.

»Das Zertifikat bestätigt erneut, dass im St. Josefs Krankenhaus Balserische Stiftung Wert auf die Einbeziehung von Angehörigen und vertrauten Menschen gelegt wird. Wir wollen den Angehörigen die Angst vor der Situation nehmen und Hürden abbauen, damit sie da sein und sich kümmern können, was für unsere Patienten so wichtig ist«, führt Chefarzt Akinci in einer Pressemitteilung aus.

Beim Anpassen der Besucher- und Zutrittsregelungen im Rahmen von Corona bildete die Intensivstation immer einen Sonderfall. »Selbst in Corona-Zeiten haben wir Besuche fast immer ermöglichen können. Ein komplettes Besuchsverbot gab es in unserem Bereich nie«, betonen die Chefärztinnen Thörmer und Wagner.

Die Pflegekräfte spielen eine wichtige Rolle auf der Intensivstation. Sie sind jederzeit für Patienten und Angehörige ansprechbar. Stationsleitung Isabel Hanis-Heyer, die maßgeblich an der Rezertifizierung beteiligt war, berichtet: »Wir haben bereits viel positives Feedback erhalten. Immer wieder wird uns mitgeteilt, wie heilsam es für die Betroffenen ist, nicht ›abgeschnitten‹ zu sein, den Kontakt zu halten und sich sogar einbringen zu können. Wir ermöglichen nahezu jederzeit Arztgespräche und/oder Gespräche mit der Bezugspflegekraft, unserer Hausoberin Sr. Theresa oder der Seelsorge. Aufklärung und Information sind uns sehr wichtig, um Ängste zu nehmen und die uns Anvertrauten - und das sind auch die Angehörigen - auf mögliche Situationsveränderungen vorzubereiten.«

»Die christliche Orientierung und das Leitbild unseres Krankenhauses tragen die Werte der Angehörigenfreundlichen Intensivstation bereits in sich«, erläutert Personal- und Pflegedirektor Marco Meißner. »In unserem Krankenhaus orientiert sich die Pflege und Behandlung an den individuellen Bedürfnissen unserer Patienten.«

Auch Geschäftsführer Andreas Leipert ist erfreut über die Rezertifizierung und gratuliert der Intensivstation zu der Auszeichnung: »Vielen Dank für das Engagement und den Einsatz des ganzen Teams für das Wohl unserer Patientinnen und Patienten und ihren Angehörigen.«

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