Familienfreundliche Hochschule erneut ausgezeichnet

Wetterau (red). Die Technische Hochschule Mittelhessen (THM) gehört mit ihren Standorten in Bad Nauheim, Friedberg und - über Studium Plus - in Bad Vilbel zu den familienfreundlichsten Unternehmen in der Wetterau. Die Hochschule wurde von Landrat Jan Weckler zusammen mit 18 weiteren Unternehmen und Institutionen mit dem Siegel »Familienfreundliches Unternehmen Wetterau« für ihre Angebote zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf ausgezeichnet.

Sieben Unternehmen wurden erstmals bedacht, zwölf weitere - darunter die THM - bereits zum zweiten Mal, teilt die Hochschule mit.

»Wir verstehen uns insbesondere auch als Hochschule aus und für die Region - und da freut es uns sehr, dass unsere Bemühungen um Familienfreundlichkeit auch in der Region wahrgenommen werden«, sagt Anette Schönberger, Leiterin der Personalentwicklung wie des Gleichstellungsbüros der THM. Sie nahm die Urkunde aus den Händen Wecklers zusammen mit der Friedberger Frauenbeauftragten Tina Trede entgegen. »Für uns bietet solch ein Rahmen die Gelegenheit, zu schauen, mit welchen Ideen andere Unternehmen die Familienfreundlichkeit fördern«, so Schönberger.

Die THM wird regelmäßig beim bundesweiten »Audit familiengerechte Hochschule« begutachtet und zertifiziert, die Weiterentwicklung der Angebote - etwa Kinderbetreuungsangebote, Angebote zur Vereinbarkeit von Beruf oder Studium mit Pflegeaufgaben, moderne Arbeitszeitmodelle und mobiles Arbeiten - gelobt. Die Möglichkeit, von daheim zu arbeiten, hob auch Landrat Weckler hervor: Alle ausgezeichneten Unternehmen hätten seit Beginn der Pandemie Homeoffice und mobile Arbeit ausgebaut oder neu eingerichtet. Was zunächst notwendig war, um die Arbeitsfähigkeit zu erhalten und Eltern die Betreuung ihrer Kinder zu ermöglichen, habe für einen nachhaltigen Digitalisierungsschub gesorgt. »Mobile Arbeit wird Bestandteil unserer Arbeitswelt bleiben. Videokonferenzen machen manche Fahrten zu Arbeitstreffen unnötig«, sagte Weckler. Die Auszeichnung wird vom Wetteraukreis und dem Arbeitskreis Beruflicher Wiedereinstieg vergeben.

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