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»Mobilität verbessern«: Die Beschäftigten des UKGM können für den Weg zur Arbeit künftig das Jobticket nutzen.

Mobilität

Fast 8000 Berechtigte auf einen Schlag

Beschäftigte des Uniklinikums Gießen und Marburg erhalten ab Januar das Jobticket des RMV. Dabei handele es sich um einen »wichtigen Beitrag zu Klimaschutz und Verkehrswende«.

Gießen (red). Ab dem 1. Januar können die etwa 7800 Beschäftigten des Uniklinikums Gießen und Marburg (UKGM) ein Jobticket des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV) nutzen. Es gilt nicht nur für die Fahrt zur Arbeit. »Da es sich um die Premium-Variante der Fahrkarte handelt, hat sie RMV-weite Gültigkeit und umfasst auch die Mitnahmeregelung. Abends, am Wochenende und an Feiertagen können eine erwachsene Person und beliebig viele Kinder auf dem Jobticket mitgenommen werden«, heißt es in einer Pressemitteilung des RMV.

Die Stadtwerke Gießen (SWG) und die Stadtwerke Marburg als Verantwortliche für den Nahverkehr im jeweiligen Gebiet übernehmen die Ausgabe sowie die Abrechnung der Tickets und sind bei Fragen erster Ansprechpartner vor Ort.

»Wichtiger Beitrag zum Klimaschutz«

»Ich freue mich sehr, dass das UKGM als größter Arbeitgeber in Gießen seinen Beschäftigten dieses Angebot macht und damit einen wichtigen Beitrag für Klimaschutz und Verkehrswende leistet«, betont Stadträtin Gerda Weigel-Greilich, die zugleich dem RMV-Aufsichtsrat angehört. Dr. Gunther K. Weiß, Vorsitzender der Geschäftsführung des UKGM, weist darauf hin, dass ein Grundgedanke bei der Entscheidung gewesen sei, »die Mobilität unserer Beschäftigten zu verbessern und ihren Weg zur Arbeit umwelt- und klimafreundlicher zu gestalten - mit weniger Zeitdruck und weniger Stau, ohne die mühselige Suche nach einem Parkplatz«. Die Reaktionen der Belegschaft seien positiv.

Für die SWG spricht deren Kaufmännischer Vorstand Jens Schmidt von einer »durch und durch guten Sache für Unternehmen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Umwelt«. Liniennetz und Fahrplanangebot innerhalb der Stadt böten eine »echte Alternative zum Individualverkehr, da die Fahrgäste mit maximal einmaligem Umstieg ihre Ziele in Gießen bequem und pünktlich erreichen«.

Das Jobticket bleibe auch während der Pandemie eines der beliebtesten Produkte der RMV-Palette, berichtet RMV-Geschäftsführer Prof. Knut Ringat. Im Jahr 2021 seien 55 neue Jobticket-Verträge abgeschlossen worden, im Januar werde es etwa 272 000 Berechtigte geben.

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