Flucht und Ankunft

Gießen (red). Zu einer Kunst-Ausstellung mit Rahmenprogramm laden die Stadt Gießen und der Ausländerbeirat am Samstag, 18. Dezember, um 18 Uhr ins Atrium des Rathauses ein. Stadträtin Astrid Eibelshäuser und Zeynal Sahin (Ausländerbeirat) werden die Schau feierlich eröffnen.

Der 18. Dezember wurde von der UNO-Vollversammlung zum »Tag der Migranten« erklärt. Auch in Gießen leben Menschen aus über 150 Nationen zusammen. Das Büro für Integration der Stadt zeigt in Kooperation mit dem Ausländerbeirat daher rund um diesen Tag bis zum 28. Februar die Wanderausstellung des Museums Friedland: »I Feel - Frauen auf der Flucht«.

An jedem der im Atrium präsentierten Werke arbeiteten zwei Künstler: Eine Hälfte wurde von einer Frau gemalt, die ihre Heimat verlassen musste, die andere Hälfte von deutschen Künstlern - mal gegensätzlich, mal komplementierend. Alle Bilder erzählen von harten Erfahrungen und Leid, aber auch von Hoffnung, Aufbruch und Ankommen.

Die Projektverantwortlichen Samah Al Jund-Pfaff und Christian Blohm des Museums Friedland stellen die Schau bei der Eröffnung vor. Im Anschluss diskutieren sie mit Moderatorin Alexandra Böckel und den beiden Gießenern Mohamad Alissa und Bethelem Rostas über verschiedene Wege des Ankommens in Deutschland - ob über die Kunst, eigenes Engagement oder mitgebrachtes Wissen.

Die Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung erforderlich: per E-Mail unter integration@giessen.de. Es gelten die 2G-Regel und Maskenpflicht.

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