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Fräswalze kommt am Anlagenring zum Einsatz

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An der Westanlage/Gabelsbergerstraße werden am Wochenende die schadhaften Fahrbahndecken ausgebessert. Fotos: Stadt Gießen © Stadt Gießen

Das Tiefbauamt der Stadt Gießen beseitigt mit einem »einfachen Verfahren« Schäden an Fahrbahndecken auf dem Anlagenring. Das soll Zeit sparen. Zu Verkehrsbehinderungen kommt es trotzdem.

Gießen (red). Das städtische Tiefbauamt beginnt in dieser Woche mit Arbeiten an schadhaften Fahrbahndecken im Bereich des Anlagenrings. Betroffen sind davon die Knotenpunkte Westanlage/Gabelsbergerstraße, Nordanlage/Asterweg, Nordanlage/John-F.-Kennedy-Platz und Ostanlage/Walltorstraße. Zusätzlich sollen in Rodheimer Straße/Schützenstraße an den Bushaltestellen stadteinwärts und stadtauswärts, Gießener Straße/Ecke Philosophenweg und am Bussteig Theodor-Litt-Schule im Wiesecker Weg Deckenfräsungen vorgenommen werden. Dies trage ebenfalls dazu bei, die beeinträchtigte Straßenentwässerung in Richtung der Straßenrinnen und Sinkkästen (»Gullis«) wiederherzustellen und zu verbessern. So könne auch der Pfützenbildung und der Gefahr von Glatteis durch nicht abfließendes Fahrbahnwasser begegnet werden. »Wir werden Straßenschäden mittels eines einfachen Verfahrens beheben«, sagt Bürgermeister Alexander Wright in einer Pressemitteilung der Stadt. Die Fräsarbeiten finden voraussichtlich am Freitag, 25. November, und Samstag, 26. November, statt. Am 3. Dezember könne es noch zu Restarbeiten kommen.

Bei den Einsätzen werden mit einer rotierenden Fräswalze, die mit Fräswerkzeugen (Meißeln) besetzt ist, Stufenbildungen und Setzungen im Oberflächenbereich der Fahrbahn abgetragen und beseitigt. Die Fahrbahn wird dadurch geebnet. Der Vorteil des Fräsens seien der rasche Bauablauf sowie die gezielte und präzise Abtragung von Fahrbahnschichten. Mit dieser Methode könne auf einen kompletten Ausbau und anschließenden Neueinbau der Straßenbefestigung verzichtet werden. Dies bringe eine Zeitersparnis und verursache weniger Verkehrsstörungen. Trotzdem sei an den vorübergehenden Baustellen während der Ausführung mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen.

»Die vorangestellten Arbeiten entschärfen die genannten Verkehrsbereiche, die durch Unebenheiten beziehungsweise Spurrinnen für die Verkehrsteilnehmer wahrnehmbar sind«, heißt es weiter. Damit sollen die allgemeine Verkehrssicherheit und die Nutzerfreundlichkeit erhöht werden. Gleichzeitig könnten die veränderten Markierungen am Anlagenring für den Verkehrsversuch im nächsten Jahr besser aufgetragen werden.

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Auch in der Rodheimer Straße/Schützenstraße stehen Fräsarbeiten an. © Red

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