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Frederik Bouffier über die Pflicht des Namens

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»Verpflichtung würde ich nicht sagen. Man kann ja auch nicht vorschreiben, ob jemand politisch aktiv wird. Wenn man diese große Lust nicht verspürt, Politik zu machen, ist man in dem Bereich falsch.

»Man muss das wollen«

Man macht das ja, weil man etwas bewegen möchte, und nicht, um einfach mal für eine Zeit ein Mandat zu erringen. In allererster Linie fängt man ehrenamtlich damit an. Und das kostet Zeit. Man beschäftigt sich jeden Tag damit. Das muss man wollen und daran Spaß haben. Für mich ist es nachvollziehbar, dass man, wenn man in einem politischen Haus groß wird, auch über gesellschaftspolitische Fragen spricht und diskutiert. Wir sind ein durchaus diskussionsfreudiges Haus. Aber daraus kann man keine Verpflichtung ableiten, Politik zu machen. Noch ein Punkt: Es gibt viele Kinder von Politikern, die sagen: Dankeschön, aber in diese Manege gehe ich nicht. Deswegen: Man muss es wollen, man muss daran Spaß haben, und so ist es auch bei mir. « (olz)

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