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Friedenstaube auf »Narramobil«

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»Bitte recht freundlich«: Die KFA-Mitglieder, unterwegs im »Narramobil«, fotografierten die Kostümierten. © Jung

Gießen (kg). Die Friedenstaube fuhr mit beim kleinen Umzug der Karnevalfreunde Allendorf (KFA) durch das Kleebachdorf. Auf dem »Narramobil«, das unterwegs war, um kleine und große Fastnachtfreunde ein wenig zu erfreuen, war sie als Zeichen sichtbarer Solidarität und für den Frieden in der Ukraine angebracht worden.

Wie Sitzungspräsident Bernhard Levefre, der am Steuer saß, und Vorsitzender Tobias Blöcher mitteilten, habe man im Vorfeld überlegt, ob der »Zaunkarneval« und die Veranstaltung am Abend überhaupt durchgeführt werden sollen.

»Wir haben die Entscheidung dann für die Kinder in Allendorf getroffen, die sich darauf gefreut haben, und für die Vereinsmitglieder - und nicht gegen eine vermeintliche Pietätlosigkeit«. Kamelle und Süßigkeiten verteilten Mitglieder des Elferrates und der Garde an Menschen, die am Straßenrand standen. Zum Teil hatten die Bewohner kleine Tische aufgebaut und luden zu Getränken oder Knabbereien ein. Insbesondere im Neubaugebiet versammelten sich einige Familien mit ihren Kindern. Bei strahlendem Sonnenschein waren Freude und Dankbarkeit für das kleine Stück Abwechslung spürbar.

Fotos von den Kostümierten, die am Straßenrand warteten und winkten, durften Zuschauer später in den sozialen Netzwerken bewerten. Die drei schönsten erhielten Preise.

Im Restaurant »El Greco« wurde am Abend mit Fotos aus den vergangenen Jahren Erinnerungen an den KFA-Fasching wach. Tobias Blöcher hatte die Präsentation zusammengestellt. Und es gab einige Spiele für die närrischen Gäste.

Der Sitzungspräsident machte in seiner Ansprache deutlich: »Wir sind Karnevalisten und im Herzen bunt, aber heute sind wir im Herzen gelb und blau« und drückte damit die Solidarität und die Gedanken der KFA-Mitglieder an die Menschen in der umkämpften Ukraine aus. Orientiert an der Sendung »extra 3« vermeldete er ein deutliches »fuck you putin!«

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