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Führung und Künstlergespräch zum Abschluss

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Erinnerungen an Vergangenes stehen im Fokus der Ausstellung »Several Ours«. Foto: Noah Evenius/Max Johnson © Noah Evenius/Max Johnson

Gießen (red). Aus organisatorischen Gründen findet die KiZ-Abschlussveranstaltung zur Ausstellung »Several Ours: Rewriting Cracks« am Freitag, 28. Oktober (und nicht wie angekündigt am 27. Oktober) statt. Um 18 Uhr beginnt eine Führung durch die Ausstellung und im Anschluss daran kommen die Künstler Noah Evenius und Max Johnson mit dem Kurator Markus Lepper ins Gespräch.

Das Publikum ist freundlich eingeladen, Fragen zu stellen.

Auch das Konzept der Ausstellungspublikation, die noch in diesem Jahr erscheinen soll, wird an diesem Abend kurz vorgestellt. Verortungen im Dazwischen ist eine Gruppenausstellung mit Performance und Publikation im städtischen Kunstraum Gießen (KiZ), deren Ausgangspunkt die individuelle und kollektive

Verortung von Erinnerungen und deren Reflex im Hier und Jetzt bilden. Das Ausstellungsprojekt nimmt sich der Frage an, inwiefern Erinnerungen die Form des vermeintlich Permanenten annehmen und welche Handlungsspielräume sich aus einer nicht intentionalen Arbeitsweise für eine ›Entdeckung des Gewesenen‹ ergeben. Beteiligt sind: Noah Evenius, Max Johnson, Gerrit, Brocks, Nelly Nakahara und Deva Schubert. Das Ausstellungsvorhaben wurde von der Hessischen Kulturstiftung und dem Kulturamt der Stadt Gießen gefördert.

Several Ours: Rewriting Cracks ist ein Projekt, das sich mit Momenten der Einschreibung und Formen des Erinnerns befasst. Einschreibungen werden dabei als wahrnehmbare Spuren auf den Oberflächen ihrer Umgebung. Diese Spuren wiederum verweisen auf Vergangenes und können Kratzer, Abnutzungen oder andere Gebrauchsspuren sein, die Erinnerungen und bestimmte Gefühle hervorbringen. Zu diesen Einschreibungen gehören auch Risse als permanenter Verweis auf das, was vergangen ist. Wenn diese Risse aber ihre Verbindungen zur Vergangenheit verlieren, werden sie zu befüllbaren Leerstellen. Im Fokus der Ausstellung stehen zum einen die Verbindungen, die beim Auslesen und Kombinieren der vorhandenen Spuren sichtbar werden, als auch die Lücken, die anderen Narrativen Raum geben.

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