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»Für Demokratie und Solidarität in der Krise«

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Die »Omas gegen Rechts« sorgen sich, es könnte eine Spaltung der Gesellschaft drohen. Foto: Birgit Dannat © Birgit Dannat

Gießen (red). Auf der Kundgebung »Solidarischer Herbst« in Frankfurt haben auch 16 »Omas gegen Rechts« aus Gießen wieder starke Präsenz gezeigt. Aufgerufen hatten dazu der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) sowie andere gesellschaftspolitisch aktive Organisationen. Ihre Sorge gilt der drohenden Spaltung der Gesellschaft und der Unterwanderung nachvollziehbarer Proteste durch rechte Gruppierungen.

Mit ihrem Banner »Die größte Pest ist die Gefahr von Rechts - Für Demokratie und Solidarität in der Krise« brachten sie dies zum Ausdruck. Auch »Oma«-Gruppen aus Frankfurt, Mainz, Wiesbaden und der Wetterau hatten sich angeschlossen. »Zunehmend instrumentalisieren rechtsextreme und nationalistische Gruppierungen die Ängste von Menschen angesichts der gegenwärtigen Krise für ihre antidemokratischen Ziele«, betont die Gießenerin Gudrun Beekmann-Mathar in einer Pressemitteilung. Preissteigerungen, Klimawandel, der Krieg in der Ukraine, Hunger in weiten Teilen der Welt, die wachsende Schere zwischen Armut und Reichtum führten zu starken Verunsicherungen. Einfache Lösungen gebe es dafür nicht. Umso mehr bedürfe es der Solidarität aller demokratischen Kräfte in der Gesellschaft, so die »Omas gegen Rechts«.

Die Gießener Frauen beteiligten sich deshalb im Anschluss an die Demonstration noch an einem Stand der Frankfurter Mitstreiterinnen auf dem Rathenauplatz, der über die gleichzeitige Demo der »Querdenkerbewegung« und ihre Beeinflussung durch rechtsextreme Verschwörungstheorien informierte.

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