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Für jeden und jede was dabei

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Gerda Weigel-Greilich, Matthias Nieke und Sabine Brück fordern auf: »Mach’s mit uns«. Foto: Schäfer © Schäfer

Seminare, Workshops und mehr: Jugendbildungswerk Gießen stellt vielfältiges Programm für Herbst und Winter 2022/23 vor.

Gießen. Seit 1978 bietet das städtische Jugendbildungswerk (JBW) Jugendlichen und jungen Erwachsenen Bildung, die informativ und kostengünstig ist, Spaß macht und junge Menschen dabei unterstützt, sich in Gesellschaft, Beruf und Alltag besser zurechtzufinden. Das neue Programm Herbst & Winter 2022/23 bietet mit seinen vielfältigen Kursen für diese junge Altersgruppe wieder einen ganze Menge neue und attraktive Veranstaltungen an.

64 Themenbereiche

64 verschiedene Themen werden angegangen. Nicht mitgerechnet sind dabei etliche Veranstaltungen in Kooperation mit dem Kinderschutzbund, Gießener Schulen, Jugendclubs, DEXT-Fachstelle, Wildwasser, Wirtschaftsschule am Oswaldsgarten (WSO), Aufsuchender Jugendsozialarbeit, Aktion Perspektiven, Schulsozialarbeit der Gesamtschule Gießen-Ost (GGO), Sportschule für Selbstverteidigung, Präventiver Jugendschutz, Pro Familia, Suchthilfezentrum und Jugendwerkstatt. Hier geht es um Demokratieverständnis, den Weg zur ersten eigenen Wohnung, Selbstbehauptung und Gewaltprävention für Jungen von zwölf bis 15 Jahren, sexuelle Vielfalt.

Bei »Mitreden - mitmachen - mitbestimmen« dreht es sich um die Partizipation, das ist die Teilnahme am gesellschaftlichen Geschehen, von Kindern und Jugendlichen. Dagegen richtet sich eine Fortbildungsveranstaltung »Suchtprävention in der Jugendarbeit« an Menschen, die ehrenamtlich mit Jugendlichen arbeiten sowie auch Hauptberufliche.

Das eigenständige JBW ist als Abteilung der Stadtverwaltung bei der Kinder- und Jugendförderung im Jugendamt angesiedelt. Sabine Brück arbeitet dort seit 1994. Die zweite Vollzeitstelle der Abteilungsführung besetzt nach einer dreieinhalb monatigen Vakanz Matthias Nieke seit Mitte Juli. Zusammen mit der Bildungsdezernentin Gerda Weigel-Greilich stellten sie das Programm vor.

Jugendliche, die im Arbeitsleben stehen, haben einen Anspruch auf eine Woche Bildungsurlaub, der vom Arbeitgeber zusätzlich zum normalen Urlaub gewährt werden muss. Bei den fünf Angeboten des JBW geht es unter anderen um Konfliktlösung im Alltag und am Arbeitsplatz sowie um »Natur, Konsum und Nachhaltigkeit.«

Bei den Seminaren und Workshops sollte für jeden Jugendlichen das eine oder andere dabei sein. »Kreatives Töpfern« als etwas für die Hände, für den Kopf »Richtig Lernen lernen - praktische Lerntips und -strategien«. Aus alt mach neu bietet »Slow fashion - nachhaltig modisch durch Upcycling«. Um die gesellschaftliche Bedeutung von Mobilität geht es bei »Mein Rad - meine Mobilitätsgarantie«. Neben kleinen Reparaturen am Drahtesel wird auch der Verkehrsversuch Anlagenring 2023 thematisiert. Von besonderer Bedeutung wird seitens der Stadt »Facts for Fake« sowie der medienkritische Umgang mit Influencern gesehen. Diese Influencer-Show findet nächste Woche Donnerstag (22. September) um 20 Uhr im Jokus statt.

2000 XXL-Postkarten sollen verteilt werden, um möglichst viele Jugendliche zu erreichen - auch über Multiplikatoren wie Schulen und Einrichtungen. Da die Zielgruppe Jugendliche nicht auf das Gedruckte (Print) an Informationen ausgerichtet ist, sondern fast ausschließlich im Netz unterwegs ist, steht ebenso »fast alles online«, so Sabine Brück. Sie hofft, dass viele Eltern, die in der Printausgabe der Tageszeitungen von dem neuen Programm erfahren, ihre Kinder dazu anhalten, sich entsprechend online zu informieren.

Die Stadt geht davon aus, dass sich erneut etwa 800 Kinder und Jugendliche für einzelne Angebote anmelden und an den offenen Angeboten ohne Anmeldung rund 800 bis 1000 teilnehmen.

Ausführliche Infos unter www.jbw-giessen.de.

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