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Für Toleranz und Akzeptanz

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Dietlind Grabe-Bolz hat sicherlich einen bedeutenden Beitrag für das demokratische Miteinander und die Bürgerschaft in der Stadt geleistet. Sie hat Gießen präsentiert als das, was es ist: ein lebendiges und dynamisches Gesamtkunstwerk. Einer ihrer größten Verdienste liegt wohl auch darin, in einer Zeit, in der in der Gesellschaft die Extreme zuzunehmen scheinen, sich aus mancher Debatte herauszuhalten und sich klar für Toleranz und Akzeptanz einzusetzen.

Allerdings hielt sie sich ebenfalls aus manch problematischem Thema öffentlich heraus, während dafür Andere unangenehme Diskussionen und Reaktionen in den Entscheidungsprozess einbinden mussten. Die Trennung zwischen einer »inneren kommunalpolitischen Welt« und der Frage, welches Thema wie öffentlich von wem vertreten wird, war sicher auch ein Talent, das Dietlind Grabe-Bolz in ihrer Amtsführung mitbrachte. Neben ihren Verdiensten bleiben aber auch die Themen »Greensill« mit den wohl verlorenen zehn Millionen Euro, die Ungereimtheiten um den Revisionsbericht sowie das fehlende klare Bekenntnis für den Basketball-Bundesligastandort durch ausreichende Investitionen in die Osthalle mit ihrer Amtszeit verbunden.

Klaus Peter Möller, Vorsitzender von CDU-Stadtverband und -Fraktion

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