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Ganz schön schaurig schön

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Margot, Marina und Mario haben ihr Haus im Gießener Stadtteil Lützellinden erneut zum Gruselhaus verwandelt: Große und kleine Halloweenfans haben das Anwesen gezielt angesteuert.

Gießen. Auch in diesem Jahr hatten Kinder und Erwachsene auf ihrem Halloween-Rundgang durch Lützellinden ein ganz bestimmtes Ziel: das »Gruselhaus« in der Lindenstraße/Ecke Dutenhofener Straße. Viel Zeit, Material und Geschick hatten erneut Marina und Margot Samuszin und Mario Tischer in den vergangenen Tagen investiert, um den Kindern und ihren Begleitern am 31. Oktober, wie bereits in den letzten fünf Jahren zuvor, eine Freude zu machen.

250 Päckchen verteilten die beiden verkleideten Frauen und sahen in dankbare Kinderaugen. Da war der Abend aber noch nicht zu Ende. »Ungeheuer« sei dieses Jahr der Andrang gewesen, freuten sich die Fans des Halloweenfestes, die mit der aufwendigen Dekoration ihres Hauses deutlich machen, dass sie nicht alleine feiern wollen, sondern viele Menschen daran teilhaben lassen.

Süßes oder Saures

Wenn Kinder an der Tür zum Anwesen klingeln und ihre Augen leuchten, sind das schöne Momente für die Hauseigentümer, die auch zur Weihnachtszeit dem Anwesen ein besonderes Aussehen verleihen und damit die staunenden und überraschten Blicke auf das Eckgrundstück ziehen. »Du musst aber auch zum Gruselhaus gehen«, macht an Halloween in Lützellinden die Runde, wenn sich Kinder und Erwachsene auf den Weg machen.

In diesem Jahr freuten sich Marina, Margot und Mario über besonders viele kleine und große Besucher. Mit dem Einbruch der Dunkelheit begann der Andrang, der bis in die Abendstunden dauerte. Wer zum Schaudern, Fürchten und zum Lachen in die Lindenstraße kam, durfte sich auch jetzt wieder über kleine Geschenke freuen. Doch bevor Margot in den »Hexenkessel« griff, mussten die Besucher ihren Spruch »Süßes oder Saures« aufsagen. Unschön fand Margot, dass plötzlich ein Ei auf das Haus geworfen wurde. Das machte sie etwas traurig, denn sie wollte den Abend eigentlich mit Freude und Zufriedenheit verbringen. Aber der Ärger verflog, nicht zuletzt auch wegen der großen Anerkennung und den lieben Worten der Besucher. Der Abbau ging schneller vonstatten als der Aufbau, der nach einem exakten Plan durchgeführt wird. Einige Stunden brauchten die Menschen, die anderen Menschen gerne eine Freude machen schon, um alles so herzurichten, dass es funktioniert. Jetzt haben sie eine kurze Pause und dann laufen schon die Vorbereitungen, um das Gruselhaus in ein Weihnachtshaus zu verwandeln. Auch damit wollen die drei ihren Mitmenschen wieder eine Freude bereiten.

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