Gesucht: Große Büroflächen für das Regierungspräsidium Gießen

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GIESSEN - (olz). Beachtliche Dimensionen: Im Rahmen eines Anforderungsprofils für ein Mietgesuch in Gießen sucht der Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH) zwischen 22 000 bis optional 27 000 Quadratmeter Büroflächen.

Auf Nachfrage bestätigen das Regierungspräsidium Gießen und der LBIH, dass es sich um ein Mietgesuch für das RP Gießen handelt. Pressesprecher Thorsten Haas verweist jedoch darauf, dass die Überlegungen in einem sehr frühen Stadium seien und "auch nicht kurzfristig umgesetzt werden" können. Noch ein paar Fakten aus dem veröffentlichten Anforderungsprofil: Als zwingend erforderlich werden rund 700 bis optional 900 Arbeitsplätze angegeben.

700 Stellplätze

Neben Besprechungs-, Sozial- und Sonderräumen beschreibt das Profil als zwingend unter anderem rund "480 Pkw-Stellplätze - optional circa 720 Pkw-Abstellplätze, sieben Einzelgaragen und 60 überdachte Fahrrad-Stellplätze". Die Ausschreibung läuft bis 31. August und ist auf der LBIH-Internetseite zu finden.

"Das Regierungspräsidium Gießen ist innerhalb von Gießen auf fünf angemietete Standorte verteilt: auf den Landgraf-Philipp-Platz, mehrere Stockwerke im Liebig-Tower, ein sechsgeschossiges Gebäude in der Marburger Straße/Ecke Friedhofsallee, die Verwaltungsgebäude in der Lilienthalstraße (ehemals US-Depot) und in der Colemanstraße (ehemals AAFES-Gelände), die Erstaufnahmeeinrichtung in der Rödgener Straße sowie die Abteilung Soziales in dem Postgebäude in der Neuen Bäue", erläutert Haas. Grundsätzlich gebe es die Überlegung, diese Liegenschaften zusammenzuführen. Haas: "In dieser frühen Phase prüfen wir (vertreten durch das LBIH), ob dies generell machbar ist und ob es geeignete Flächen gibt. Eine solche Zusammenlegung würde die Zusammenarbeit der Abteilungen vereinfachen und Kosten sparen, weil mehrere Doppelstrukturen aufgelöst werden könnten." Genauere Angaben seien beim derzeitigen Stand der Überlegungen nicht möglich.

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