Gießen erhält 21 Millionen Euro aus Wiesbaden

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GIESSEN - (olz). Gut zwei Jahre ist es her, dass der Magistrat eine Liste mit Projekten für das Landesprogramm Hessenkasse vorgelegt hat. Jetzt der Vollzug: Nun war Kultusstaatssekretär Manuel Lösel im Rathaus zu Gast, um Förderbescheide im Umfang von rund 21 Millionen Euro zu übergeben. Die Stadt selbst steuert zwei Millionen Euro bei, sodass insgesamt 23 Millionen Euro für Investitionen in unterschiedlichen Bereichen zur Verfügung stehen.

Land fördert 19 Projekte

Sanierung von Wallenfels'schem und Leib'schem Haus, Maßnahmen in der Kongresshalle, Bau eines Pumptrack: Insgesamt 19 Projekte unterstützt das Land mit den Mitteln aus der Hessenkasse. "Wir freuen uns sehr, dass die Stadt Gießen an dem Programm partizipiert und 21 Millionen Euro erhält. Wir können das Geld gut gebrauchen, weil wir riesige Investitionsbedarfe haben. Eigentlich bräuchten wir über 100 Millionen Euro", sagte Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz bei der Bescheidübergabe. Die Landesmittel, deren Verwendung auch umgewidmet werden können, würden allerdings weiterhelfen. Bürgermeister Peter Neidel bedankte sich beim Gast aus Wiesbaden unter anderem für die Unterstützung bei der Beschaffung neuer Brandschutzkleidung. "Das wäre so im laufenden Geschäft nicht möglich", betonte der Brandschutzdezernent.

Die Hessenkasse diene der Entschuldung von Kommunen oder stelle Investitionsmittel zur Verfügung, erinnerte Lösel. "Sie ist ein Erfolgsmodell, denn sie legt den Grundstein für solide kommunale Finanzen und nachhaltige Investitionen in unseren Wirtschaftsstandort. Ich bin mir sicher, dass die Mittel in Gießen gut aufgehoben sind", resümierte der Staatssekretär.

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