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Gießener zeigen Solidarität mit Ukraine

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Der Deutsche Gewerkschaftsbund ruft nach der russischen Invasion zu einer spontanen Kundgebung in Gießen auf. Etwa 300 bis 400 Menschen sind gekommen.

Gießen (rsa). »Nie wieder Krieg!« - so lautet die Forderung der Menschen in Deutschland seit 1945, dem Ende des verheerenden Zweiten Weltkrieges mit zig Millionen Toten sowie unsäglichem Leid und Elend. »Krieg darf niemals Mittel der Politik sein« ist auch der Standpunkt des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB). Nachdem in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag russische Streitkräfte die Grenzen zur Ukraine überschritten hatten, es in mehreren Städten Explosionen gab und infolgedessen die Ukraine den Kriegszustand ausrief, verurteilten nicht nur viele westliche Politiker den von Präsident Wladimir Putin angeordneten Einmarsch. Der DGB rief für den Abend zu einer spontanen Kundgebung in Gießen auf, um Solidarität mit der Ukraine auszudrücken.

Humanitäre Hilfe

Der Gewerkschaftsbund verurteilt den »unverhohlenen Bruch mit dem Völkerrecht« und fordert, jegliche Kriegshandlungen einzustellen sowie zur Diplomatie zurückzukehren. Außerdem soll Europa für die Menschen in der Ukraine umfassende humanitäre Hilfe leisten. Trotz widriger Wetterverhältnisse waren 300 bis 400 Teilnehmer mit Regenjacken und -schirmen dem Aufruf gefolgt. Kurze Ansprachen hielten die mittelhessische DGB-Jugendbildungsreferentin Desiree Becker, der DGB-Kreisvorsitzende Klaus Zecher, der evangelische Stadtkirchenpfarrer Gabriel Brand, Eden Tesfaghiorghis vom Ausländerbeirat und Olga Royak, Vorsitzende des Deutsch-Russischen Zentrums. Dutzende Male brandete lauter Beifall auf dem Rathausplatz auf.

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