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Gogg holt Operetten-Preis ins Erzgebirge

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Moritz Gogg © Red

Gießen/Annaberg-Buchholz (bj). Zwei Jahre lang war Moritz Gogg Operndirektor am Stadttheater Gießen. Im Sommer 2021 ist er als geschäftsführender Intendant der Erzgebirgischen Theater- und Orchester GmbH nach Annaberg-Buchholz gewechselt. Das dortige, von ihm geleitete Eduard-von-Winterstein-Theater kann sich nun über eine bedeutende Auszeichnung freuen:

den Operettenpreis des Bayerischen Rundfunks.

Diesen »Spielzeit-Frosch 2021/22« bekam die Bühne im tiefen Sachsen für die Inszenierung »Der Reichste Mann der Welt« von Ralph Benatzky, inszeniert von Christian von Götz. Wegen des jüdischen Librettisten Hans Müller unter den Nationalsozialisten nicht mehr gespielt, hatte Intendant Gogg das Werk aus dem Jahr 1936 zurück auf den Spielplan geholt.

Dafür vergab der Bayerische Rundfunk nun den Preis für außergewöhnliche Operetten-Produktionen. Laut Jurybegründung wird in Annaberg »Operette auf hohem Niveau« gemacht: mit jungen Sängern, einem gestandenen Ensemble und einem kleinen Orchester, das seine solistischen Fähigkeiten zeigt. Die Preisverleihung findet am 28. Januar 2023 statt. Moritz Gogg ist zu Gast in der BR-Sendung Operetten-Boulevard am 29. Januar ab 21.05 Uhr. Weitere Infos: www.br-klassik.de/themen/oper/operetten-boulevard-104.html.

Foto: Rückschloss

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