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Grabe-Bolz ist jetzt Ehrensenatorin

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Von: Eva Pfeiffer

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Dietlind Grabe-Bolz erhält die Auszeichnung von Joybrato Mukherjee. Foto: JLU/Friese © JLU/Friese

Gießen (ebp). Für Senatssitzungen an der Justus-Liebig-Universität (JLU) braucht es mitunter ein wenig Geduld. Der Hinweis von Uni-Präsident Prof. Joybrato Mukherjee, dass für Ehrensenatoren keine Anwesenheitspflicht besteht, dürfte Dietlind Grabe-Bolz daher erfreut zur Kenntnis genommen haben. Wenige Minuten zuvor war Gießens frühere Oberbürgermeisterin (OB) im Rahmen der jüngsten Senatssitzung zur Ehrensenatorin der JLU ernannt worden.

Grabe-Bolz habe in ihrer zwölfjährigen Amtszeit »Enormes geleistet« - sowohl für die Stadt als auch für die Universität, lobte Mukherjee und hob heraus, dass beide Ende 2009 nahezu zeitgleich ihre erste Amtszeit begonnen hatten. Man sei in all den Jahren zwar nicht immer einer Meinung gewesen, doch die Universität habe sich stets auf die OB verlassen können.

Außerdem habe Grabe-Bolz der Stadt ein weltoffenes, modernes Image verpasst, von dem auch die JLU bei der Rekrutierung von Personal und Studierenden aus aller Welt profitiere. Zudem habe sie sich als »nahbare Amtsträgerin« gezeigt und keine Erstsemesterbegrüßung verpasst.

Sie sei erfreut und auch »ein wenig stolz«, sagte die neue Ehrensenatorin, die an der JLU studiert hat und hier auch einen Lehrauftrag innehatte. Die Universität sei »kein exterritoriales Gebiet, sondern ein lebendiger und wichtiger Teil der Stadtgesellschaft«. Gemeinsam habe man sich in den vergangenen Jahren entwickelt, dabei auch mal gestritten, aber auf Augenhöhe und vertrauensvoll zusammengearbeitet. »Zusammen wachsen heißt zusammenwachsen«, so Grabe-Bolz.

Das »weltoffene und tolerante« Klima der Stadt werde auch von der JLU und ihren Studierenden geprägt: »Auf dieses Klima war ich immer sehr stolz, ganz besonders 2015/16.«

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