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Großeinsatz gegen Missbrauch von Kindern

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Gießen/Wiesbaden (fod). Bei einem großangelegten Einsatz der Polizei wegen sexualisierter Gewalt an Kindern und Jugendlichen wurden vergangene Woche hessenweit 50 Wohnungen durchsucht und 15 Beschuldigte vernommen. Vier Tatverdächtige stammen aus dem Bereich Gießen, teilt das Landeskriminalamt (LKA) auf Nachfrage des Anzeigers mit. Bei ihnen fanden die Durchsuchungen wegen des Verdachts auf Besitz, Erwerb und Verbreitung von Kinderpornografie statt.

Hierbei kam es auch zu deliktspezifischen Sicherstellungen, hessenweit sind es 626. Einer der Tatverdächtigen im Bereich Gießen musste die Polizei zwecks weiterer Maßnahmen auf die nächstgelegene Dienststelle begleiten, wurde jedoch im Anschluss nach Hause entlassen. Detailliertere Angaben zu durchsuchten Orten oder einzelnen Tatverdächtigen möchte das LKA aus polizeitaktischen Gründen nicht machen.

Sicherstellungen

244 Einsatzkräfte unterstützten die Kollegen der BAO Fokus, der Besonderen Aufbauorganisation für fallübergreifende Organisationsstruktur gegen Kinderpornografie und sexuellen Missbrauch von Kindern, die bei der hessischen Polizei angesiedelt ist. Im Visier der jetzigen Aktion waren 55 Beschuldigte im Alter von bis zu 62 Jahren. Insgesamt wurden 45 Computer und Laptops, 147 Smartphones, 31 USB-Sticks, 276 CDs und DVDs sowie 127 weitere Gegenstände sichergestellt, heißt es.

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